Mayen AW

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Rheinlandliga-Derby unter

schwierigen Bedingungen

SG Mendig und TuS Mayen haben derzeit einige Probleme

MENDIG / MAYEN. -mas- Das Derby zwischen der SG Mendig und TuS Mayen erwies sich in den vergangenen Jahren als sehr emotionale Angelegenheit. Dich die Vorfreude darauf, sich am Sonntag, 19. September (14.30 Uhr), zum Rheinkandliga-Spiel in Mendig zu treffen, scheint nicht so groß wie sonst, da beide Vereine einige Probleme zu bewältigen haben.

Da wäre TuS Mayen, derzeit Tabellenletzter mit fünf Niederlagen in Folge – den Verbandspokal eingerechnet. Betrafen die Verletzungsprobleme bereits die Abwehr, so schied im jüngsten Heimspiel gegen Mehring (0:3) Stürmer Matthias Tutas früh verletzt aus. Spielertrainer Tobias Uhrmacher hatte sich erstmals in dieser Saison für die Startelf nominiert, es änderte nichts am ernüchternden Ergebnis. „Zu viele individuelle Fehler“ monierte Uhrmacher. Sicherlich auch eine Kopfsache.

Bei der SG Mendig zeigt der Trend ebenfalls nach unten. Obendrein scheinen Spielertrainer Kodai Stalph die Spieler auszugehen. So standen ihm nur 13 (!) Akteure, darunter zwei Torhüter, beim jüngsten Spiel bei der SG Schneifel zur Verfügung. Als dann nach knapp zehn Minuten Verteidiger Pascal Zimmer verletzt ausschied, war das Wechselkontingent im Grunde ausgeschöpft und die Partie, die 0:2 endete, nahm ihren Lauf. Wenngleich es am Sonntag leicht sein dürfte, den Kader mit Zweitmannschafts- oder Jugendspielern aufzufüllen, so wäre das qualitativ kein Ersatz für diverse Ausfälle, etwa in Person von Kapitän Florian Schlich. Immerhin ist die Gelb-Rot-Sperre von Stürmer Petar Shopov abgelaufen.

Auch die Zuschauer müsse sich mit gewissen Gegebenheiten arrangieren. So bestehen auf Beschluss der Landesregierung verschärfte Einlass-Regeln. Es gilt statt der 3G- nun die 2G-Regel, wonach geimpfte und genesene Fans hineindürfen, aber nur eine bestimmte Zahl Ungeimpfter die zudem einen aktuellen Negativtest vorlegen müssen. Die Gefahr, gar nicht hineingelassen zu werden, ließe sich durch frühzeitiges Erscheinen minimieren, aber nicht ausschließen.

Die Gesamtbilanz seit dem ersten Aufeinandertreffen in der Rheinlandliga in der Saison 13/14 beläuft sich übrigens auf 15 Spiele, von denen Mendig vier gewann, Mayen acht, drei Begegnungen endeten Unentschieden. Wer am Sonntag triumphiert, dürfte besonders tief aufatmen.

Mayen AW vom Samstag, 18. September 2021, Seite 2 (18 Views)

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