Bad Camberg AW

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Weltgebetstag der Frauen 2021

Weltgebetstagsliturgie wurde auf der Inselgruppe Vanuatu erarbeitet

REGION. Beim kommenden Weltgebetstag der Frauen am Freitag, dem 5. März 2021, ist das Thema eine Frage: „Worauf bauen wir?“.

In rund 170 Ländern der Erde wird dieser Weltgebetstag am ersten Freitag im März begangen. Diesmal haben Frauen von Vanuatu, einer Inselgruppe im Südpazifik, die Weltgebetstagsliturgie erarbeitet. In Erbach wird unter den gebotenen Hygieneregeln ein Präsenzgottesdienst am Freitag, dem 5. März, um 19.30 Uhr in der Kirche St. Mauritius am Kirchberg bzw. Schellersberg (Parkplätze) vor der katholischen Pfarrei St. Peter und Paul Bad Camberg und der evangelischen Kirchengemeinde Bad Camberg/Niederselters angeboten. Teilnehmer werden gebeten, mit medizinischem Mund-Nasen-Schutz zu kommen und die Anmeldepapiere mitzubringen (https://bad-camberg. bistumlimburg.de/beitrag/ naechste-gottesdienste-zur-anmeldung/) oder vor Ort in der Kirche auszufüllen! Eine Mitfahrgelegenheit kann wegen Corona nicht angeboten werden. Mit der Kollekte werden auf der ganzen Welt Frauenprojekte gefördert. Die Frauen freuen sich auch über Spenden an das Komitee des Weltgebetstags der Frauen: IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40. Ein gemütliches Beisammensein im Anschluss an den Gottesdienst ist dieses Mal leider nicht möglich.

Für alle, die lieber von Zuhause aus feiern, werden Gottesdienste als Fernsehgottesdienst oder digital im Internet angeboten: Der Fernsehsender Bibel TV zeigt um 19 Uhr einen Weltgebetstagsgottesdienst. Ebenfalls um 19 Uhr ist Premiere des Gottesdienstes online: auf www. weltgebetstag.de und dem YouTube-Kanal des Weltgebetstages. Die Hefte zum Mitfeiern liegen in den Kirchen aus. „Zünden Sie am 5. März um 18 Uhr eine Kerze an. Gemeinsam denken die Betenden aneinander und beten die Liturgie von Seite 4-21 'gemeinsam –zu Hause'“, laden die Initiatoren ein. Vanuatu, das diesjährige Beispielland, ist ein Südseeparadies: Blaues Meer mit exotischen Fischen und Korallen, Traumstrände und dahinter ein tropischer Regenwald mit Überfluss an Früchten, überall freundliche Gesichter.

Doch es gibt auch die Kehrseite: Vanuatu ist weltweit das Land, das am stärksten durch Naturgewalten und die Folgen des Klimawandels bedroht ist. Der Meeresspiegel steigt und steigt. Verheerende Wirbelstürme und aktive Vulkane mit regelmäßigen Erdbeben gefährden die Menschen. Ein großes Problem ist darüber hinaus die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen. Die Frauen von Vanuatu erzählen uns von ihrem Land, ihrem Glauben, ihren Sorgen und Hoffnungen. Der zentrale Bibeltext ist der Vergleich eines Hausbaus auf Sand oder Felsengrund (Mt 7,24-27) am Ende der Bergpredigt. Die Frauen aus Vanuatu muten uns die Frage zu: Worauf bauen wir? Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät? Sie laden uns ein, an Althergebrachtem zu rütteln, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder ob wir nur auf Sand gebaut haben. Sie reichen uns die Hände über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg und wollen mit uns und Millionen Frauen weltweit den Lobgesang auf Gottes wunderbare Schöpfung anstimmen und um Frieden beten.-red-

Bad Camberg AW vom Samstag, 20. Februar 2021, Seite 2 (18 Views)

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