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Der Verein Peregrini präsentiert “LaHndschaften“

Eine Unterstützungsprojekt für durch die Coronapandemie in Not geratene Künstler

REGION. Verein Peregrini beabsichtigen, ein Unterstützungsprojekt zu starten für all die Künstlerfreunde, die ja teilweise schon seit vielen Jahren bei dem für einen „Freundschaftspreis“ auftreten und nun oft nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete bezahlen und ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen.

„Was wir uns ausgedacht haben? Konzerte „to go“! So wie wir uns in unsere Gaststätten Essen abholen können, bieten wir Hörbücher mit literarischen Konzerten zum „Mitnachhausenehmen“ an und später, wenn alles wieder einigermaßen normal läuft, natürlich einfach zum „daran freuen“, wie an anderen Hörbüchern auch. Und da können wir, jedenfalls bei den geplanten Hörbüchern Nr. 2 und Nr. 3, gleich auch noch was für unsere wunderbare Region tun. Und zu gewinnen gibt es auch was“, teilt der Verein mit.

„Beethovens Baby“

Die Serie hat den vorläufigen Arbeitstitel „LaHndschaften - Klänge über Täler und Hügel“, und bisher sind geplant Hörbuch Nr. 1 trägt den Titel „Beethovens Baby“. Eine Hommage zum 250. Geburtstag des großen Komponisten. Stellen Sie sich vor, Sie sind Musikstudentin und Sie würden so gern Ihrem Idol Beethoven beim Komponieren zusehen. Und Sie finden sich vor seinem Haus im Jahr 1808 wieder...

Karoline erlebt dieses Paradies – und braucht doch einige Nerven, um Beethoven gleichermaßen anzubeten und zu ertragen. Doch dann wird sie sogar mit einem bislang unbekannten Werk beschenkt und inspiriert ihn auf sehr nahe – um nicht zu sagen: intime – Weise zu einem seiner vielen Meisterwerke.

Michael Reuter hat eine emotional-intelligente Zeitsprung-Miniatur geschrieben. Bereichert wird diese unwahrscheinliche Story mit einem der Fachwelt bislang völlig unbekannten musikalischen Baby von Beethoven und – nebenbei - seinen sämtlichen Sinfonien. Und die Entstehungsgeschichte von Beethovens 6. Sinfonie, der Pastorale, muss umgeschrieben werden. Text, Komposition und Beethoven-Arrangements von Michael Peter Reuter*, Pianist, Komponist und Autor aus Obernhof an der Lahn.

Die Loreley erzählt aus ihrem Leben

„Ich weiß nicht, was soll ich bedeuten . . .“ heißt Hörbuch Nr. 2: Die Loreley erzählt aus ihrem Leben. Hier kommt die Loreley selbst zu Wort. Sie spannt einen weiten Bogen über mindestens 30 000 Jahre Geschichte rund um ihre Person und ihren Felsen. Die Loreley war ja schon in der ganz frühen Zeit der Menschheitsgeschichte als Magna Mater, als Wasserfrau, als Hüterin von Feld, Wald, Vieh und Sippe Mittelpunkt der Verehrung. Im Mittelalter bekam sie dann auch noch die Aufgabe, den Nibelungenhort zu hüten, der der Überlieferung nach ja gar nicht in Worms im Rhein liegt, sondern bei uns zu Füßen der Loreley. Dann berichtet sie ein bisschen vorwurfsvoll, dass man sie im 19. Jahrhundert als eine Männerverführerin (in Brentanos Gedicht!) dargestellt hat, usw. Ihre Erzählung wird eingebettet, umrankt von Musik, Gesang und von Gedichten. Und ein ganz besonderes Schmankerl: das Hörbuch ist auch in japanischer Sprache erhältlich. Texte und Musik: Ute Grassmann, Michael Reuter, Annette Müller, Fumiko Jensen.

„Auf den Spuren (Flügeln) des Eisvogels“

Im Hörbuch Nr. 3 gibt es eine musikalisch-literarische Lahnreise: Lahnstein, Bad Ems, Nassau, Arnstein, Laurenburg, Brunnenburg, Balduinstein, Diez, Limburg, Runkel, Villmar, Weilburg, Wetzlar und Marburg sollen die Stationen sein, die Sprecher Joachim Wester aus Bremberg (dem es auch momentan ganz dreckig geht, weil ihm alle Seminare weggebrochen sind!) in Poesie und Prosa aus der Literatur vorstellen will. Der musikalische Part wird von Walter Castillo und seinen Kolleginnen und Kollegen Sol Crespo (Sopran), Nico Foresti (Bariton) und Michael Reuter (Flügel) übernommen, die ja alle schon „zum Inventar“ des Vereins gehören und die dringend Geld brauchen, weil ihnen alle Auftritte weggebrochen sind. Sie werden ein buntes Kaleidoskop an Liedern, Balladen und Arien zwischen die Texte streuen. Die

Texte sind von Joachim Wester, die Musik von Sol Crespo (Sopran), Walter Castillo (Tenor), Nico Foresti (Bariton), und Michael Reuter (Flügel).

*Michael Reuter studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Klavier bei Catherine Vickers, an der Musikhochschule in Trossingen Liedbegleitung bei Wolfgang Kübler und Kammermusik bei Wolfgang Wagenhäuser. Kurse folgten bei Leonard Hokanson, Bruno Canino, Irwin Gage, Alois Kontarsky, Hartmut Höll. Julia Hamari und Kurt Widmer schätzten seine Korrepetition. Er ist Mitautor eines Buches über den Klavierklang („Spielen wie Horowitz?“). Bundesweit konzertierte er als Pianist für Kammermusik, Chansons und Musik der Comedian Harmonists. Neuestes Projekt ist sein Ensemble Kehlwerk, das dem Genre Volkslied zu witziger Unterhaltung verhilft. MR lehrt an der Musikhochschule Trossingen Klavier und schulpraktisches Klavierspiel.

Und wie vor einigen Jahren startet der Verein wieder ein Rätsel: Diesmal geht es nicht darum, den Arnsteiner Löwen zu finden, sondern gesucht wird der Titel und Autor des Büchleins, aus dem das Foto stammt. Wer es zuerst errät, gewinnt die Doppel-CD zur „Lahnreise“!

Infos dazu unter www. peregrini-arnstein.de -red-

Rhein-Lahn AW vom Samstag, 2. Januar 2021, Seite 1 (62 Views)

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