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Fotovoltaikmodule auf dem Dach

des Rathauses installiert

Verbandsgemeinde Pellenz nutzt innovative Zukunftstechnologie zur Stromerzeugung

VG PELLENZ. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland hat die Stromerzeugung durch Fotovoltaik in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, 2019 deckte der Strom aus den rund 1,8 Millionen Fotovoltaikanlagen 8,2 % des Brutto-Stromverbrauchs ab.

Zukünftig wird auch die Verbandsgemeinde Pellenz die gleichermaßen innovative wie klima- und umweltfreundliche Fotovoltaiktechnologie zur Stromerzeugung nutzen. Der Verbandsgemeinderat hatte im März 2019 einstimmig die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses der Verbandsgemeinde beschlossen. Jetzt wurden insgesamt 210 Fotovoltaikmodule mit Solarzellen auf dem Flachdach des Verwaltungsgebäudes installiert, die neu errichtete Anlage erzeugt rund 56 500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit dem selbst erzeugten Strom kann die Verbandsgemeinde Pellenz jeweils einen Teil des Energiebedarfs im Rathaus sowie des Energiebedarfs der vorhandenen Elektrofahrzeuge decken. Der außerhalb der Nutzungszeiten des Verwaltungsgebäudes erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, hierfür erhält die Verbandsgemeinde gemäß § 21 des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien eine Einspeisevergütung.

„Im Rahmen der Planung des Rathausneubaus wurde – insbesondere vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Energiekosten – festgelegt, einen Teil des Strombedarfs im neuen Verwaltungsgebäude durch selbst erzeugten Strom zu decken. Bereits seit der Eröffnung des Rathauses im Mai 2017 nutzt die Verbandsgemeinde Pellenz die innovative Brennstoffzellentechnologie zur Stromerzeugung. Mit der jetzt errichteten Fotovoltaikanlage wird zusätzlich eine Zukunftstechnologie aus dem Bereich der erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen, die in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnt“, erläutert Bürgermeister Klaus Bell. Neben der Klima- und Umweltfreundlichkeit der Fotovoltaiktechnologie war insbesondere die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend für die Errichtung der Fotovoltaikanlage. „Die Ergebnisse einer von der Verbandsgemeinde Pellenz in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zeigen, dass sie Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses innerhalb des sogenannten Amortisierungszeitraums von 20 Jahren und darüber hinaus sowohl einen finanziellen als auch einen ökologischen Gewinn erwirtschaften wird“, so Bell.-red-

Andernach AW vom Samstag, 24. Oktober 2020, Seite 3 (2 Views)

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