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Smart und einfach

Parkgebühren bezahlen

Wohnmobilisten können in Urmitz bargeldloses Online-System nutzen

URMITZ. Seit fast zehn Jahren gibt es den Wohnmobilstellplatz am Rheinufer in Urmitz. Camper, die sich mit Blick auf den Fluss erholen wollen, können die dafür fälligen Gebühren jetzt digital bezahlen.

Möglich macht den Online-Service eine Kooperation der Ortsgemeinde Urmitz mit smartparking. Der Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung gehören sieben Anbieter an, aus denen Nutzer ihren Favoriten wählen können. Der bisherige Parkscheinautomat bleibt in Betrieb. Dort finden sich Informationen zu dem neuen System und Anleitungen für das Handyparken. Für 24 Wohnmobile hat der kleine, aber feine Stellplatz am Urmitzer Rheinufer Platz. Die Tagesgebühr von derzeit 7 € konnte bisher nur über den Parkscheinautomat bezahlt werden. Die lästige Suche nach Kleingeld hat jetzt ein Ende: Handyparken ist angesagt. Die smarte Methode erlaubt es, über eine App das bargeldlose Parkticket zu lösen. Je nach Anbieter lässt sich der Parkvorgang per App, SMS oder Anruf starten. Nicht immer ist eine Registrierung nötig. Auch die Preise für den Service variieren. Ob ein Wohnmobil, das auf dem Urmitzer Wohnmobilhafen steht, ein digitales Ticket hat, erkennt der Platzwart am Kennzeichen, das er mit einem zentralen Online-System abgleicht. Ab 2021 wird ein Stellplatz dort 10 € pro Tag kosten.

Die Initiative zur Einführung des Handyparkens am Urmitzer Wohnmobilpark geht zurück auf die rheinland-pfälzische Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“, die das Innenministerium des Landes begleitet. Unter deren Dach haben sich die Verbandsgemeinden Weißenthurm und Vallendar mit Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein und Unkel sowie den Städten Andernach, Bendorf, Neuwied, Sinzig und Remagen zum Städtenetz „Mitten am Rhein“ zusammengeschlossen. Auch viele weitere Kommunen in der Region bieten bereits Handyparken an. Die entsprechenden Apps können unter anderem in Bendorf, Mayen, Rheinbach oder Königswinter genutzt werden, aber auch in Köln, Berlin oder Hamburg.

Ganz nach Bedarf bieten die Apps Autofahrern die Möglichkeit, ihre Parkzeit zu verlängern oder zu stoppen. In Rechnung gestellt wird nur der Zeitraum, den das Fahrzeug tatsächlich abgestellt war.

Weitere Infos finden Interessierte online unter www.smartparking.de.-red-

Weißenthurmer Kurier vom Mittwoch, 30. September 2020, Seite 11 (1 View)

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