Westerwaldpost Süd

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Lokalmatadoren schaffen es ins große Finale von „Promi Big Brother“

Kathy Kelly belegt den dritten Platz, Ikke Hüftgold landet auf Platz vier

REGION. -jac- Drei Wochen lang haben die Prominenten der diesjährigen „Promi Big Brother“-Staffel für beste Unterhaltung an den Bildschirmen gesorgt. Sie haben einem jede Menge Lacher beschert, sich aber auch von ihrer emotionalen Seite gezeigt. Mit dabei waren Musikerin Kathy Kelly, die in der Verbandsgemeinde Rennerod ihr Zuhause gefunden hat, sowie Ballermann-Ikone Ikke Hüftgold aus Limburg-Eschhofen, der mit bürgerlichem Namen Matthias Distel heißt und dessen Firma Summerfield in Heiligenroth residiert.

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit: Die extralange Märchen-Staffel von „Promi Big Brother“ neigte sich dem Ende zu und es wurde ernst. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der Gewinner im Märchenland?“ war das Motto des Finales, in das es die vier beliebtesten Bewohner geschafft hatten. Neben Kathy Kelly und Ikke Hüftgold, hatten auch Mischa Meyer und Werner Hansch Chancen auf den Sieg und die Gewinnsumme von 100 000 €.

Doch der Weg dahin war nicht leicht. Insgesamt 18 verschiedene Charaktere mussten auf engem Raum miteinander auskommen – dabei sorgten vor allem Hunger und Müdigkeit dafür, dass bei dem ein oder anderen Bewohner auch mal der Geduldsfaden riss. Es wurde gestritten und sich wieder versöhnt, geweint und wieder gelacht. Auch Kathy und Ikke, der das Projekt „Promi Big Brother“ größtenteils doch eher als Matthias bestritt, waren immer mittendrin im Geschehen.

Die Musikerin ist mit ihrer verständnisvollen und offenen Art zu einer wertvollen Mitbewohnerin für alle geworden, denn sie hat in gewisser Weise die Mutterrolle eingenommen. Sie hat geputzt, gekocht und immer ein offenes Ohr gehabt. Bei Streitereien hat sie sich meistens vor allem für die jüngeren Mitbewohner eingesetzt. „Kathy hat die dicksten Eier hier drin“, brachte es Katy Bähm auf den Punkt. Sie hat Situationen aus dem Hintergrund beobachtet und ihre Meinung ausgesprochen, wenn sie es für nötig hielt. Ihre einfühlsame aber auch sehr lustige Art und vor allem ihr ansteckendes Lachen haben dafür gesorgt, dass sie es bis ins Finale schaffte und von den Zuschauern auf den dritten Platz gewählt wurde, worüber sie sich sehr gefreut hat, denn sie habe nicht damit gerechnet so lange durchzuhalten. „Promi Big Brother“ sei die allerschwerste Show, an der sie jemals teilgenommen habe.

Eine ähnliche Rolle wie Kathy, wenn auch ein wenig präsenter, hatte Ikke Hüftgold, der oftmals als Container-Papa fungierte und dessen Hauptaufgabe es zu sein schien, den Frieden zu wahren. Viele der Bewohner und auch die Zuschauer sahen ihn als Sieger, doch am Ende landete er auf dem vierten Platz. Woran genau das lag kann niemand genau sagen – es ist ihm jedoch auch herzlich egal, denn sein Wunsch ging in Erfüllung: Der 82-Jährige Werner Hansch wurde zum diesjährigen Sieger gekürt, was bei dem Party-Sänger für jede Menge Freudentränen sorgte. Die zwei sind echte Freunde geworden und Ikke ist vor allem daran gelegen, dass Werner, nach seiner sehr schwierigen Zeit, wieder auf die Beine kommt, wobei auch die Gewinnsumme von 100 000 € sehr helfen wird.

Und genau dieses große Herz hat Ikke Hüftgold, oder besser gesagt, Matthias Distel, den Zuschauern vor den Bildschirmen gezeigt. „Er hat sich so für alle eingesetzt“, sagt Kathy Kelly über den 44-Jährigen, der in diesem TV-Format eine komplett andere Seite von sich präsentiert hat. Er war Moralapostel und Vaterfigur, er war Prolet vom Ballermann und Streitschlichter, Spaßmacher und einer, der das Herz am rechten Fleck hat. Egal, welches Gesicht er gezeigt hat, es hat ihn weit gebracht – für die Sendung, die Gemeinschaft, sein Image und auch für ihn als Mensch.

Westerwaldpost Süd vom Mittwoch, 2. September 2020, Seite 1 (45 Views)

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