Westerwaldpost Süd

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Wallmerod betreibt Sport im neuen Stadion

Renovierte Anlage lässt nun keine Wünsche mehr offen

WALLMEROD. Geschafft! Der Kunstrasen ist verlegt, die Kunststofflaufbahn leuchtet in kräftigem Rot, die weiße Linienfarbe ist getrocknet. Das Stadion Wallmerod hat sich vom hässlichen Entlein zum schillernden Schwan verwandelt.

Wo im vergangenen halben Jahr die Kolonnen der Baufirma Heiler aus Bielefeld eifrig gewerkelt haben, tummeln sich jetzt die ersten Sportler. Im Probebetrieb machen sie sich mit der neuen Anlage vertraut. Erstes Credo: Das Geld für die moderne und funktionale Sportanlage haben Verbandsgemeinde Wallmerod und Ortsgemeinde Wallmerod bestens angelegt. Das sieht auch Bürgermeister Klaus Lütkefedder so und kündigte mit sichtbarer Vorfreude an: „Jetzt wird erst einmal ordentlich gefeiert“. Ein ganzes Wochenende lang stand die neue Sportanlage im Rampenlicht. „Nachdem das Freibad Hundsangen von Grund auf saniert wurde, ist mit dem Stadion Wallmerod ein weiterer wichtiger Meilenstein in Infrastruktur unserer Sportstätten erreicht“, resümiert der Wallmeroder Verwaltungschef. Gerne erinnert er sich an die Geburtsstunde des Projekts im Oktober 2016. Allen Akteuren war klar, dass es ein weiter so nicht geben kann. Zu marode war das alte Stadion aus 1980. Dass es auf eine grundlegende Sanierung herausläuft, war schnell Konsens aller politischen Akteure. Offen war jedoch das „Wie“. Dank einer moderierten Bedarfsanalyse durch das Institut für Sportstättenentwicklung (ise) aus Trier zusammen mit den zukünftigen Nutzergruppen waren die Pflöcke schnell eingeschlagen. Ein Kunstrasenplatz und ein Kleinspielfeld sollten es werden, außerdem noch eine 6 x 100 Meter Sprintbahn und eine Hochsprung-, Weitsprung- und Kugelstoßanlage. Spannend war die Frage, was mit der alten 400 Meter-Bahn passieren sollte. Als Kompromiss zwischen Bedarf und Kosten fiel die Entscheidung für eine 2 x 400 Meter-Rundlaufbahn in Kunststoffausführung. Die dadurch freiwerdende Fläche wurde asphaltiert, um so neue Nutzungen wie Inline-Skating zu ermöglichen. Komplettiert wird das Projekt durch eine LED-Flutlichtanlage, die die Firma Energysafe aus Hillscheid eigens für das Stadion Wallmerod entwickelt und montiert hat.

Mehr als nur ein paar kosmetische Änderungen waren auch bei dem in die Jahre gekommenen Sportplatzgebäude notwendig. Neue Raumaufteilung, neue Duschen und Änderungen an der Elektrik und der Heizung waren nur einige Gewerke, die Architekt Thomas Schäfer aus Westerburg unter einen Hut bringen musste.

Westerwaldpost Süd vom Mittwoch, 9. Oktober 2019, Seite 12 (3 Views)

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