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Traditionslokal in neuem Glanz

Nastätten hat endlich einen neuen „Treffpunkt“

NASTÄTTEN. -th- Um im Gastronomiegewerbe Fuß zu fassen, braucht man Ideen und Durchhaltevermögen. Beides haben Nicole Minor und Denis Hener vom neu eröffneten „Treffpunkt“ in Nastätten (Römerstraße 14).

Wer die urgemütliche Kneipe betritt, der fühlt sich sofort willkommen. Das ehemalige „Bistro zur Sonne“ wurde von dem Ehepaar und einer Riege von Helfern an den wichtigsten Stellen umgestaltet, renoviert und verbessert. Sitzbezüge wurden erneuert, Wände gestrichen, ein neues Kühlhaus eingerichtet, die Räume liebevoll umdekoriert. Sogar zwei funktionsfähige und spielbare Gitarren hängen an den Wänden im Gastraum – eine Einladung für jeden, der es kann, allen Anwesenden ein spontanes Live-Konzert zu geben.

Die Fotos derjenigen, die dem Ehepaar bei Umbau und Renovierung geholfen haben, sind in einem großen Bilderrahmen vor der Theke verewigt. „Suns of Bar-nachy“ steht darüber. Wer den Witz verstehen will, der sollte bei einem Bierchen einfach mal den Gastwirt darauf ansprechen.

Aber warum eigentlich ein neuer Name? „Uns war es wichtig, den Neuanfang auch durch den Namen zu zeigen“, sagt Nicole Minor, „und wir wollten einen, der das, was wir erreichen möchten, auf den Punkt bringt.“ Denn die Kneipe soll ihrem neuen Namen alle Ehre machen und zum Treffpunkt für Jung und Alt werden. Mit ihrem Unterhaltungsangebot sind Hener und Minor auch schon auf dem besten Weg dazu. Im Hof sollen Veranstaltungen stattfinden, es gibt einen sonntäglichen Frühschoppen, einen Biergarten, und Abende mit unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten – von Rock über Schlager bis hin zu Techno. Bei dieser Bandbreite ist für jede Altersgruppe etwas dabei. Ein paar Wochen nach der Neueröffnung kann das Ehepaar auch bestätigen, dass dieser Ansatz funktioniert. „Wir haben wirklich alle Altersgruppen hier vertreten, und allen gefällt es bei uns“, sagt Denis Hener.

Sein Traum war es schon immer, eine eigene Gaststätte zu besitzen. Deshalb war es für ihn keine Frage zuzuschlagen, als die leerstehende Kneipe zu haben war. Nicole Minor, die aus einer Gastronomenfamilie stammt, war sofort mit an Bord.

Da der „Treffpunkt“ eine Raucherkneipe ist, werden nur Snacks und Kleinigkeiten angeboten. Das macht den Gästen aber nichts aus, denn man kommt zu Nicole und Denis, um sich bei einem Getränk nett zu unterhalten, Leute zu treffen und Spaß zu haben. Bei ausgewählten Fußballspielen oder anderen sportlichen Ereignissen wird auch schon einmal der große Fernseher angemacht, damit die Gäste den Spielen auf Sky folgen können.

Und was macht einen guten Gastwirt aus? Die beiden lachen. „Auf alle Fälle steht Empathie an erster Stelle“, sagen sie, „Es geht bei uns um Menschen, nicht um Konsumenten. Deshalb haben wir auch immer ein offenes Ohr für das, was unsere Gäste beschäftigt.“

Rhein-Lahn-Post vom Mittwoch, 2. Oktober 2019, Seite 4 (20 Views)

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