Westerwald-Rundschau

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Neuer Standort in Hachenburg?

DRK-Krankenhäuser geben erste Pläne zu Neubau und Fusion bekannt

REGION. -nik- Die Zukunft ist vorerst gesichert. Die DRK-Trägergesellschaft plant eine Westerwald-Klinik bei Hachenburg. Das DRK-Verbundkrankenhaus Altenkirchen-Hachenburg soll im Kreuzungsbereich von B 413 und B 414 nahe Hachenburg zusammengeführt werden. Für diesen Neubau-Standort in der Nähe des Kreisels am Ortsausgang der Löwenstadt (gegenüber des Netto-Markts) hat sich das von der DRK-Trägergesellschaft Süd-West beauftragte Institut für betriebswirtschaftliche und arbeitsorientierte Beratung (BAB) ausgesprochen.

Im Rahmen einer Kuratoriumssitzung in Altenkirchen wurden die Ergebnisse der Bewertung besprochen. Der favorisierte Platz wusste ebenso wie ein Alternativstandort im Bereich der Abzweigung der B 414 nach Marienstatt und Müschenbach vor allem dadurch zu überzeugen, dass hier der Anteil der Bevölkerung besonders hoch ist, die das Krankenhaus innerhalb von 20 Minuten erreichen können.

Doch spruchreif ist der Vorschlag noch lange nicht, wie DRK-Präsident Rainer Kaul und Bernd Decker, Geschäftsführer der Trägergesellschaft, betonen.. Denn sollten die Pläne nicht realisiert werden können, weil der Grundstückserwerb nicht geklärt werden kann oder Erschließungskosten zu hoch ausfallen, sind auch noch Standorte am Bahnhof Hattert und am Bahnhof Ingelbach im Rennen. Klarheit soll es bis Mitte November geben.

Altenkirchens Bürgermeister Fred Jüngerich wäre ein Neubau am Bahnhof Ingelbach lieber. „Mir wäre dieser Standort am liebsten gewesen, weil dieser, schon rein psychologisch gesehen, sicherlich die größte Akzeptanz im Großraum Altenkirchen und Hachenburg erfahren hätte“, argumentiert er. Zwar sei der favorisierte Standort vor dem Hintergrund des Kriteriums „Bedarfsgerechtigkeit/Bevölkerungserreichungsgrad“ durchaus nachvollziehbar. „Aus subjektiver Sicht aber verstehe ich, wenn sich die Menschen aus dem Raum Altenkirchen, Flammersfeld und Weyerbusch etwas abgehängt fühlen, so Jüngerich. Schlussendlich sei es vordergründig, dass die Region Altenkirchen-Hachenburg künftig über ein Krankenhaus verfüge, das eine gute Versorgung für die Menschen biete, die hier lebten und das auf lange Sicht wirtschaftlich tragbar sei.

Man darf also gespannt auf die Ergebnisse im November sein. Sicher ist aber das eine optimale medizinische Versorgung das Ziel aller ist.

Westerwald-Rundschau vom Mittwoch, 2. Oktober 2019, Seite 1 (8 Views)

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