Westerwaldpost Nord

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Gut zu wissen . . .

Brandrisiko kann Tage andauern

In Gärten, auf Balkonen und selbst im Park brutzelt es. Fast alle Deutschen grillen gern, vier von zehn sogar im Winter, wie eine Statista-Umfrage im vergangenen Jahr ergab. Der Juli ist Hochsaison für Grillfreunde, und obwohl der Gasgrill aufholt, setzt ein Großteil überzeugt auf die Klassiker Holzkohle und Briketts. „Leider werden die Temperaturen und Glühzeiten von vielen weit unterschätzt“, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS). Und so endet manch kulinarischer Freizeitspaß mit einem Feuerwehreinsatz. Ein häufiger Fehler ist die falsche Entsorgung der Kohlereste und Asche. In Versuchen hat das IFS bemerkenswert lange Glühzeiten ermittelt. Wie lange die Temperatur gefährlich hoch bleibt, hängt stark von den Gegebenheiten ab, etwa dem verwendeten Grill und der Menge der Grillkohle. „Wir empfehlen, von einer Brandgefahr von bis zu drei Tagen nach dem Entzünden der Grillkohle auszugehen“, sagt Drews. Konkret bedeutet das, Kohlereste und Asche dürfen während dieser Zeit nicht in der Mülltonne oder einem anderen brennbaren Behälter entsorgt werden. Nach dem Grillen sollten die Überreste des Brennstoffs zum Abkühlen in einen feuerfesten Behälter mit Deckel gefüllt werden. Sie einfach im Grill zu lassen, hat bereits zu zahlreichen Bränden geführt. Wenn der Grill durch einen Windstoß umfällt oder glühende Partikel herausgetragen werden, sind hölzerne Terrassenböden, Gartenmöbel und gedämmte Fassaden in Gefahr. In Parks und Wäldern ist das Grillen in der Regel nicht erlaubt. Ausnahme sind eigens dafür geschaffene Grillplätze. Auch hier gelten die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung der Asche.Fotos: www.ifs-ev.org

Westerwaldpost Nord vom Mittwoch, 7. August 2019, Seite 1 (56 Views)

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