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10 gute Jahre für Genossenschaft

Die Bürgervereinigung pro regionale energie zieht positive Bilanz

REGION. -ps- Die Genossenschaft pro regionale energie eG, die in Anlagen zur Erzeugung von regenerativer Energie wie Solar-, Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen investiert, hat im Rahmen seiner Generalversammlung in einer kleinen Feierstunde ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert.

Energiegenossenschaften spielen im Zusammenhang mit der Energiewende eine immer größere Rolle. Das wurde bei der Jahresversammlung und der sich anschließenden Feier zum zehnjährigen Bestehen der Genossenschaft pro regionale energie in einigen Redebeiträgen deutlich.

Zweck der Unternehmung pre ist die Planung, Finanzierung und der Betrieb dieser Anlagen mit Beteiligung von Kommunen und Bürgern. Wie Stefan Scholz, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, betonte, „waren die letzten zehn Jahre nicht immer einfach, aber insgesamt war es für alle Genossenschaftsmitglieder und für die Belange der Energiewende ein doch erfolgreiches Jahrzehnt“. Besonders das letzte Jahr sei wirtschaftlich erfolgreich gewesen und habe den Genossen 4 % Dividende für ihre Einlage gebracht. Die Genossenschaft hat derzeit 330 Mitglieder, vorwiegend aus dem Kreis Limburg-Weilburg und dem Rhein-Lahn-Kreis. In diesem Jahr werde mit dem eCar-Sharingprojekt ein neues Geschäftsfeld eröffnet, das zum einen die Umwelt und das Klima schone und auch wirtschaftlich sinnvoll erscheine, so Scholz.

Harald Henn, der wieder gewählte Aufsichtsratsvorsitzende, lobte die Arbeit der Vorstandmitglieder Stefan Scholz und Lutz Sand und weiterer Beteiligter. Neben weiteren Rednern präsentierte der Fernsehmoderator Thomas Ranft ein düsteres Bild, was das Klima betrifft. Auch anhand von Schaubildern und Statistiken ging er auf den Klimawandel ein: „An was wir hier schrauben, das ist sicher kein Kindergeburtstag“, so Ranft wörtlich, der von der Politik erwartet, dass sie markante Entscheidungen trifft. „Es muss jedem weh tun, sonst wird es in den nächsten Jahrzenten schwierig“, ist Ranft überzeugt. Zugleich betonte er, dass jeder einzelne selbst durch vielfältige Maßnahmen selbst dazu beitragen können, eine Klimakatastrophe zu vermeiden. So zum Beispiel Mitglieder einer Energiegenossenschaft zu werden. Der Abend wurde musikalisch kurzweilig umrahmt durch Beiträge von „LiChörchen“, zehn Sängern aus dem oberen Westerwald.

Ausführliche Infos sind zu finden unter: www.pro-

regionale-energie.de.

Lahn-Post D vom Mittwoch, 5. Juni 2019, Seite 8 (100 Views)

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