Westerwaldpost Süd

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Paulina Winau ist die beste Vorleserin im Westerwaldkreis

Schülerin des Mons-Tabor-Gymnasiums nimmt am Bezirksentscheid teil

KREIS. Beim 60. bundesweiten Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels beteiligen sich wieder rund 600 000 Kinder aus 7000 Schulen. Der Wettbewerb, der 1959 ins Leben gerufen wurde, ist der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands. Kürzlich wurden die Sieger auf Kreisebene gekürt – der Wettbewerb fand in der Werner A. Güth Stadtbücherei in Hachenburg statt.

Nachdem im Herbst die Schulen ihre Sieger gekürt hatten, ging es nun darum, die Lesekünste auf Kreisebene zu messen. 19 Sechstklässler, darunter 14 Mädchen und fünf Jungen, fanden sich hierzu auf Einladung der Stadtbücherei Werner A. Güth im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Hachenburg ein. Zur Unterstützung hatten die Kinder zahlreiche Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde und Lehrer mitgebracht.

Kreisbeigeordneter Ulrich Keßler begrüßte, stellvertretend für Landrat Achim Schwickert, die Teilnehmer und das Publikum. In seinem Grußwort betonte er den hohen Stellenwert des Lesens, gratulierte den Teilnehmern für das bisher schon Erreichte und machte Mut für den weiteren Lesewettstreit.

Auch Delya Gorges, Leiterin der Stadtbücherei, die die Regularien des Wettbewerbs erläuterte, beglückwünschte noch einmal die Teilnehmer, denn jeder von ihnen sei schließlich der beste Vorleser seiner Schule und damit schon Sieger. Deshalb sollte an diesem Tag für alle das Vorleseerlebnis und nicht das Gewinnen im Vordergrund stehen, wünschte sich Gorges. Ihr Dank galt den Jurymitgliedern für Ihre Tätigkeit und auch der Verbandsgemeindeverwaltung, die alljährlich ihren Sitzungssaal als Räumlichkeit für die Veranstaltung zur Verfügung stellt.

Für den ersten Durchgang des Vorlesens hatten die Schüler eine Textpassage aus einem ihren Lieblingsbücher ausgesucht. Das breite Spektrum der mitgebrachten Schmöker reichte vom Klassiker bis zu aktuellen Bestsellern – viele Fantasy-Geschichten waren dabei. Im zweiten Durchgang galt es, einen unbekannten Text gekonnt vorzulesen. Alle Teilnehmer meisterten auch diese Aufgabe gut. Sie vermittelten an diesem Nachmittag eindrucksvoll ihre Freude am Lesen und nahmen das Publikum mit in ihre zahlreichen Literaturwelten.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Matthias Budde (Vertreter der Presse), Kristina Latsch (Lehrerin), Annette Pagel (Buchhändlerin), Marion Röttig (Mitarbeiterin der Stadtbücherei) und Annette Schwab-Jung (Lehrerin im Ruhestand), hatte im Anschluss die Aufgabe, den Sieger nach festgelegten Kriterien zu ermitteln. Gut waren sie alle, weiterkommen zum Bezirksentscheid nach Koblenz konnte jedoch nur einer der Vorlesekünstler.

Gewonnen hat Paulina Winau, die das Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur besucht. Zweite wird Johanna Brecher, die auf das Private Gymnasium Marienstatt geht. Ihr folgt auf Platz drei Leni Knetsch, sie besucht in Höhr-Grenzhausen das Gymnasium im Kannenbäckerland. Paulina Winau wird am 10. April den Westerwaldkreis beim Bezirksentscheid in Koblenz vertreten und versuchen, die Teilnahme am Landesentscheid zu erreichen. Der Vorlesewettbewerb endet im Juni mit dem Bundesfinale in Berlin. Alle Teilnehmer des Nachmittags bekamen zum Abschluss von Hachenburgs Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Delya Gorges Urkunden und Buchpreise überreicht.

Westerwaldpost Süd vom Mittwoch, 13. März 2019, Seite 7 (2 Views)

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