Rhein-Wied Kurier

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Zwischen Hoffen und Bangen

Bären haben 0:2-Rückstand im Playoff-Halbfinale aufgeholt

NEUWIED. Ja, die Bären können beißen – und wie! Nach zwei Niederlagen im Playoff-Halbfinale gegen Herford sorgten zwei Siege von Eishockey-Regionalligist EHC „Die Bären“ 2016 Neuwied, dass ein fünftes Spiel nun darüber entscheidet, wer das Finale erreicht.

Jenes fünfte Spiel in Herford fand allerdings am Dienstagabend erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe statt. Es stand daher weder fest, ob es für die „Bären“ weitergehen wird, geschweige denn gegen wen, wann und wo. Denn im zweiten Halbfinale lautet der Zwischenstand zwischen der EG Diez-Limburg und den Hammer Eisbären ebenfalls 2:2. Auch hier steigt der Showdown am Dienstagabend, auch Diez muss verreisen.

Möglich also, dass sich die beiden Lokalrivalen noch einige Male duellieren werden! Sollte es dazu kommen, hätten die „Bären“ am Freitag, 15. März, Heimrecht gegen die EGDL. Wäre Hamm der Gegner, müssten die Neuwieder zuerst verreisen und hätten am Sonntag, 17. März, Heimrecht. Wie das fünfte Spiel am Dienstagabend ausging und alle weiteren Infos lesen Sie natürlich in Ihrer nächsten Ausgabe von AM WOCHENENDE.

In der Zwischenzeit können die „Bären“ stolz darauf sein, es dem höher gehandelten Gegner so schwer gemacht zu haben. Das ging schon am vergangenen Freitag los, als Herford den ersten „Matchball“ hatte und obendrein Heimrecht. Dass oft nur Zentimeter entscheiden, sollten die „Bären“ im Penalty-Schießen zu spüren bekommen. Die Neuwieder hatten dies ins Trainingsprogramm aufgenommen und die Nerven behalten, als es um alles ging. Fünf Schützen – Matyas Kovacs, Gleb Berezovskij und Jan-Niklas Linnenbrügger auf Seiten des Herforder EV, Stephan Fröhlich und Martin Brabec für den EHC – waren gescheitert, als Kevin Wilson ganz alleine auf Kieren Vogel zulief. Eine Körpertäuschung nach rechts, die anschließende Finte nach links, den Puck in die Maschen – der Rest war Jubel. Nach zwei knappen Niederlagen in den ersten beiden Halbfinalpartien wehrten die Neuwieder mit dem 7:6-Erfolg nach Penaltyschießen den ersten Matchball des amtierenden Meisters ab. Zugleich parierte der eigens dafür eingewechselte Felix Köllejan im „Bären“-Tor alle gegnerischen Penalties. Nach Verlängerung hatte es 6:6 (1:2, 3:1, 2:3) gestanden, für die „Bären“ hatten Stephan Fröhlich, Michael Jamieson und Martin Brabec (je 2) getroffen.

Dass der Glaube Berge versetzen kann, erlebten die 921 Zuschauer zwei Tage später, als Martin Brabec, Michael Jamieson, Dennis Appelhans, Daniel Pering, Stephan Fröhlich und Kevin Wilson zum 6:4 (2:2, 2:2, 2:0)-Erfolg trafen. „Wir wollen natürlich ins Finale, aber schon jetzt haben wir Großes erreicht. Man muss sich nur einmal alles durch den Kopf gehen lassen, was in den vergangenen fünf, sechs Wochen alles passiert ist“, blickte Teammanager Carsten Billigmann zurück. Angesichts dieser Kämpferqualitäten und dieser Moral wäre das Aus im Halbfinale allemal jammerschade.

Rhein-Wied Kurier vom Mittwoch, 13. März 2019, Seite 5 (4 Views)

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