Rhein-Wied Kurier

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Den Widerständen zum Trotz

Sturmtief Eberhard hielt die Liga in Atem / VfB Linz mit Satz nach vorne

REGION. -mas- Es war vielerorts wahrlich höhere Gewalt, was sich am vergangenen Wochenende in der Fußball-Rheinlandliga abspielte: Sturmtief Eberhard hatte die Region Griff, zahlreiche Spiele mussten unter- bzw. abgebrochen werden. Dort wo gespielt wurde, hatten die Akteure mit vielerlei Widrigkeiten zu kämpfen.

So geriet die SG 99 Andernach im Auswärtsspiel in Ahrweiler schon vor dem Anpfiff ins Hintertreffen, nämlich als klar war, dass Ahrweiler zunächst mit Rückenwind spielen würde. Die beiden Gegentreffer, die sich die Andernacher bei der 0:2-Niederlage einfingen, waren aber eher der unsortierten Hintermannschaft zuzuschreiben als den stürmenden Winden. Somit hat sich die bemerkenswerte Serie der Andernacher fortgesetzt: Seit nun elf Begegnungen wurde jedes Heimspiel gewonnen, jedes Auswärtsspiel aber verloren. Das „Dutzend vollmachen“ will man nun am Samstag, 16. März, wenn ab 17.30 Uhr die SG 2000 Mülheim-Kärlich zu Gast ist.

Dort wiederum hofft auch Trainer Michel Maur, dass ein unliebsamer Trend anhält, nämlich dass sich gute Spiele und solche, an die man sich weniger gern erinnert, abwechseln. Das hieße, dass nach dem 0:0 gegen den SV Windhagen seine Akteure etwas mehr zustandebringen. Verlassen konnte sich Maur am vergangenen Freitagabend auf seine Hintermannschaft, die mehrfach geprüft wurde, aber wenig zuließ. Auf der anderen Seite fehlten bei einem Distanzschuss von Jonas Lauer nur Zentimeter, die Kugel prallte von der Latte zurück ins Feld.

Die Qual der Wahl hat demnächst Windhagens Trainer Jürgen Hülder. In Mülheim-Kärlich fehlte Urlauber Jannik Walbröl, Gökhan Akcakoca war angeschlagen nur Ersatz, Johannes Rahn, der zuvor krankheitsbedingt kaum trainieren konnte, nur Joker. Gegner im Heimspiel am Sonntag, 17. März (15.30 Uhr), ist nun TuS Oberwinter – und das Schlusslicht der Liga zeigte sich beim jüngsten 4:0 gegen Salmrohr quicklebendig!

Einen Riesensatz nach vorne, genauer gesagt auf Platz 7, machte derweil der VfB Linz, der den SV Mehring mit 3:1 bezwang. Nach torlosem ersten Durchgang schlugen Michael Fiebiger, Joker Mario Seitz und in der Nachspielzeit Nicolas Kyrion zu, so dass sich das Polster nach unten erheblich vergrößerte und das kleine Zwischentief von nur einem Zähler aus vier Spielen beendet ist. Weiter geht's am Sonntag, 17. März (15 Uhr), bei der SG Ellscheid.

Ganz vorne hat sich am vergangenen Wochenende nichts getan, da die Begegnung von Spitzenreiter Morbach gegen Wirges dem Sturm zum Opfer fiel und Verfolger Eisbachtal überraschend daheim gegen die SG Hochwald verlor. Interessant wird's, wenn im Verfolgerduell am Samstag, 16. März (17.30 Uhr), Eisbachtal beim derzeitigen Tabellen-Dritten TuS Mayen gastiert. Und auch Ahrweiler schielt wieder nach oben nach nun zwei Spielen und 3:0 Toren im Jahr 2019.

Rhein-Wied Kurier vom Mittwoch, 13. März 2019, Seite 5 (3 Views)

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