Rhein-Wied Kurier

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Der Herr hatte injelade

Viele Narren kamen zur Kölschen Mess in die Windhagener Pfarrkirche

WINDHAGEN. In Wenten (Windhagen), dem jecken Karnevalsdorf ist wirklich alles anders. Morgenstund hat bekanntlich Gold im Mund. Und am Wieverfastelovendsdach versammelten sich die Karnevalisten zur Kölschen Mess in der Pfarrkirche St. Bartholomäus.

Diese Tradition gibt es jetzt 27 Jahre. Das Prinzenpaar Holger I. und Prinzessin Michaela I. (Ehepaar Krumscheid) hielt mit Pfarrvikar Ulrich Olzem und Diakon Stephan Schwarz Einzug in das Gotteshaus. Im Altarraum nahm das Prinzenpaar zusammen mit KG-Vorsitzendem Alexander Rüddel, Sitzungspräsident Dennis Heinemann und Ortsbürgermeister Josef Rüddel Platz.

Viele der Messtexte und bekannte Leedcher wurden aus einem besonderen Textblatt in rheinischer Mundart gebetet und gesungen. In seiner Ansprache in Muttersprache forderte Ulrich Olzem seine Schäfchen auf, in der Karnevalzeit einmal vom Alltag loszulassen und sich im Karneval zu freuen. Er wies darauf hin, dass es selbst Reichen nicht möglich war, sich mit viel Geld den Himmel zu erkaufen, denn für den zum Einzug nötigen Benzin reiche das Geld nicht aus. Prinz und Prinzessin haben in diesem Jahr einen besonderen Bezug zur Kirchengemeinde. Die Prinzessin ist Vorsitzende und Sängerin im Kirchenchor und auch in der KJG als Kraft bei der Sommerferienfreizeit aktiv. Der Prinz ist Mitglied des Ortskirchenrates. Da war es keine Überraschung, dass bei der Messe an Weiberfastnacht im Kirchenschiff besonders viele bunt kostümierte Gottesdienstbesucher versammelt waren.

Zum Abschluss der Messe segnete Pfarrvikar Olzem eine spezielle Prinzenkerze, die das Konterfei des Prinzenpaares ziert und dieses stets an ihr außergewöhnliches Amt erinnern Segen bringen soll. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle um das Taufbecken. Zu den Klängen des Musikvereins Harmonie wurde gesungen und geschunkelt und der Pfarrvikar und Diakon tanzten mit der Prinzessin. Anschließend begannen die Karnevalisten den Rundgang durch die Gemeinde mit Besuch der beiden Kindergärten, von Lokalen und Gewerbebetrieben.

Rhein-Wied Kurier vom Mittwoch, 6. März 2019, Seite 8 (13 Views)

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