Westerwaldpost Süd

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„Rockets“ wollen die letzte Chance auf einen Derbysieg nutzen

Am vorletzten Vorrunden-Spieltag geht's für die EG Diez-Limburg daheim gegen Neuwied / Heimrecht im ersten Play Off-Spiel gegen Ratingen?

DIEZ. -mas- Nicht nur für die Tabelle ist das Derby am vorletzten Vorrundenspieltag der Eishockey-Regionalliga noch von großer Bedeutung. Obendrein brennen die Diezer „Rockets“ darauf, immerhin eines der vier Derbies gegen den Nachbarn aus Neuwied zu gewinnen nach zuvor drei Niederlagen gegen die „Bären“.

Erneut ist am Freitag, 8. Februar (20.30 Uhr), eine große Kulisse zu erwarten. Nur fünf Regionalliga-Spiele verbuchten eine vierstellige Zuschauerzahl, darunter waren die drei bisherigen Aufeinandertreffen der EG Diez-Limburg mit Neuwied. Auch das bestbesuchte Spiel der Saison war eines dieser Derbies: 1288 Fans sahen vor wenigen Wochen das 6:5 der „Bären“. Auch beim 7:6 in Neuwied waren die „Rockets“ nahe dran, Punkte zu erobern. Besonders für die 2:8-Heimniederlage vom November 2018 ist noch eine Revanche fällig.

Fest steht bereits, dass sich die Rockets und die Ratinger Ice Aliens in der ersten Play Off-Runde mindestens drei Mal wiedersehen werden. Bliebe es beim jetzigen Stand, hätten die „Rockets“ im ersten Spiel Heimrecht. Sollte am Freitagabend nach dem Derby noch Unklarheit bestehen, wer die Vorrunde als Vierter bzw. Fünfter abschließt, so hätten die „Rockets“ am Sonntag, 10. Februar (18.30 Uhr), in Hamm noch die Chance, sich aus eigener Kraft Platz 4 zu sichern.

Mit Ratingen haben die Rockets positive Erfahrungen gemacht: Im Penaltyschießen siegte die EGDL am Sonntagabend mit 7:6 (3:2, 1:1, 2:3, 0:0) bei den Ice Aliens. Dass die Gäste von der Lahn überhaupt noch einmal ins Spiel gefunden hatten, verdankten sie einer starken Moral trotz 0:2- und 2:4-Rückstand. „Mit zunehmender Spieldauer waren wir einfach besser im Spiel“, so Trainer Stephan Petry. Jeff Smith und Jamie Hill verwandelten ihre Penaltys mit stoischer Ruhe und bescherten den Gästen den Zusatzpunkt.

Eindeutiger war zwei Tage zuvor das Heimspiel gegen die Frankfurter Löwen verlaufen, der 10:1 (4:1, 3:0, 3:0)-Sieg war zu keiner Phase gefährdet. „Wir haben die frühen Geschenke von Frankfurt gerne angenommen“, fasste Petry zufrieden zusammen. „Wir haben im Training den einen oder anderen Spielzug einstudiert, den wir dann auch mal ausprobiert haben. Klar müssen wir konsequent weiter die einfachen Tore schießen, aber ich war lange genug Spieler um zu wissen, dass du in einem solchen Spiel eben auch mal ein bisschen zockst.“

Westerwaldpost Süd vom Mittwoch, 6. Februar 2019, Seite 9 (27 Views)

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