Westerwaldpost Süd

Wählen Sie hier das Datum aus, um sich eine Ausgabe von LokalAnzeiger oder AM WOCHENENDE anzusehen

Das E-Paper-Archiv von LokalAnzeiger und AM WOCHENENDE

Wählen Sie hier die Ausgabe, die Sie gerne lesen möchten und bestimmen Sie den Erscheinungstag. Oder stöbern Sie einfach in der Übersicht. Viel Spaß!

 

Platz Vier gilt es zu verteidigen

„Rockets“ empfangen am Freitag Neuss, dann geht es nach Soest

DIEZ. -mas- Hinter den „Rockets“ liegt kein erfolgreiches Wochenende in der Eishockey-Regionalliga: Nach zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter Hamm und in Dinslaken gilt es für die EG Diez-Limburg nun, den aktuellen vierten Tabellenplatz zu verteidigen – am besten mit einem Heimsieg am Freitag, 18. Januar (20.30 Uhr), gegen Neuss.

Platz 4 nämlich bedeutet Heimrecht im ersten Play Off-Spiel, was gerade gegen einen ähnlich starken Gegner (Ratingen, Dinslaken oder Soest) sehr wertvoll sein kann.

Allerdings bedarf es seitens der „Rockets“ einer deutlichen Steigerung gegenüber der 1:5 (0:0, 1:3, 1:2)-Niederlage in Dinslaken am Sonntagabend. „Das war heute ein Totalausfall“, sagte „Rockets“-Trainer Stephan Petry. „Körpersprache Totalausfall. Spielerisch Totalausfall. Es war klar, dass wir das Spiel nicht mit schönen Toren gewinnen können, sondern nur mit harter Arbeit. Da wir heute nicht gearbeitet haben, haben wir auch nicht gewonnen.“

Zwei Tage zuvor hatte das Spitzenspiel gegen Hamm gehalten, was es versprach: Die 357 Zuschauer bekamen immerhin 11 Tore zu sehen und eine „Rockets“-Mannschaft, die bei der 4:7 (0:3, 3:2, 1:2) trotz eines 0:5-Rückstands nicht aufsteckte. „Die Niederlage ist kein Beinbruch“, sagte Petry. „Niemand darf von uns gegen eine Hammer Mannschaft in dieser Besetzung einen Sieg erwarten. Dennoch wissen wir: Wenn wir über 60 Minuten unsere beste Leistung abrufen, können wir die Eisbären schlagen. Aber das ist uns nicht gelungen.“ Gleichwohl kann er von seiner Mannschaft verlangen, dass sie auch in einem solchen Spiel und bei diesem Spielstand noch alles gibt – und so kam die beste Phase der „Rockets“ wuchtig und geballt daher: Jeff Smith mit einem Doppelpack (34., 35.) und Andre Bruch in Überzahl (36.) sendeten innerhalb von drei Minuten drei ganz starke Lebenszeichen. Diese Phase zeigte: In dieser Mannschaft steckt durchaus das Potenzial, Hamm Paroli zu bieten. Dafür aber muss man besser ins Spiel finden gegen einen solch wachsamen und spielstarken Gegner.

Der nächste Heimgegner Neuss hat seinen Play Off-Platz schon relativ sicher, wobei aus Aussicht, dort auf Spitzenreiter Hamm zu treffen, wenig verheißungsvoll ist. Kanonenfutter will die Mannschaft vom Niederrhein aber keineswegs sein, wenngleich man aktuell acht (!) Spiele in Folge verlor, so auch drei Tage vor Weihnachten auf eigenem Eis mit 3:8 gegen die „Rockets“. Doch Serie hin oder her – ein Sieg über Neuss will erarbeitet sein. Was genauso gilt, wenn man am Sonntagabend, 20. Januar (19 Uhr), bei der Soester EG einen weitern Verfolger auf Distanz halten will.

Westerwaldpost Süd vom Mittwoch, 16. Januar 2019, Seite 9 (3 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 

<   Januar   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31