Westerwald-Rundschau

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Teilhabeberatungsstelle bietet offene Sprechstunde

FLAMMERSFELD. Menschen mit Behinderung dürfen im Beruf nicht benachteiligt werden. Zu Beginn des Jahres 2018 wurde das Recht der Menschen mit einer Behinderung mit dem Bundesteilhabegesetz gestärkt und verankert. Damit diese Rechte bekannt und betroffenen Menschen zuteilwerden, haben bundesweit Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstellen (EUTB) unter dem Motto „Eine für Alle“ ihre Arbeit aufgenommen. Eine von den rund 500 Stellen befindet sich im Landkreis Altenkirchen, angesiedelt beim Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen als Träger. Seit Mai 2018 ist das Beratungsangebot im Kreis Altenkirchen angelaufen und seit dem steht Angela Hartmann als unabhängige Ansprechpartnerin in vielen Fragen zu einer gerechteren Teilhabe, zur Verfügung. Die EUTB hat ihren Hauptsitz im Diakonischen Werk Altenkirchen.

Individuelle Beratung

Dort können Betroffene und deren Angehörige auf Augenhöhe individuell beraten werden. Die Themen werden in verständlicher Sprache erklärt. Sie beziehen sich etwa darauf zu klären, wo und wie finanzielle Unterstützung beantragt werden kann, wo es Hilfen für Alltag oder Beruf gibt und welche Möglichkeiten grundsätzlich für den Betroffenen gegeben sind. Ein Schwerpunk der Beratung ist, dass sie unabhängig ist und somit jeder individuell einen passenden „Fahrplan“ angeboten bekommt. Selbst entscheiden die Betroffenen, welchen Anbieter sie in Anspruch nehmen und welchen Weg sie gehen. Die Beratung erfolgt kostenlos und orientiert sich, auch zeitlich, an den Bedürfnissen der Rat- und Hilfesuchenden.

Grundsätzlich richtet sich die Beratung an Menschen mit einer Behinderung, Menschen die von einer Behinderung bedroht sind und deren Angehörige. Zudem ist auch eine Beratung von Betroffenen an Betroffene im Aufbau. „Es gibt viele Wege, Menschen mit Behinderung die Teilhabe in der Gesellschaft zu erleichtern. Die EUTB-Stelle will hier ein Wegweiser sein. Und auch die Angehörigen brauchen Unterstützung, die wir gerne anbieten möchten“, betonen Angela Hartmann, EUTB-Beraterin und Margit Strunk, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen. Neben der bereits jetzt möglichen Beratung im Diakonischen Werk Altenkirchen, besteht nun auch die Möglichkeit ab Januar 2019 zu einer offenen Sprechstunde in die Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld zu kommen. Die erste offene Sprechstunde findet am 9. Januar im Raiffeisensaal der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rheinstr. 17, in der Zeit von 14 bis 15.30 Uhr statt. Weitere Informationen erhalten Sie beim Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen unter y (02681) 80 0 20 .

Westerwald-Rundschau vom Mittwoch, 9. Januar 2019, Seite 3 (2 Views)

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