Andernacher Kurier

Wählen Sie hier das Datum aus, um sich eine Ausgabe von LokalAnzeiger oder AM WOCHENENDE anzusehen

Das E-Paper-Archiv von LokalAnzeiger und AM WOCHENENDE

Wählen Sie hier die Ausgabe, die Sie gerne lesen möchten und bestimmen Sie den Erscheinungstag. Oder stöbern Sie einfach in der Übersicht. Viel Spaß!

 

Derbybilanz lautet jetzt 3:0 / Neuwieder wollen Platz 2 zurück

„Bären“ landen vor Regionalliga-Rekordkulisse 6:5-Sieg über Diezer Rockets / Heimspiel-Doppelpack gegen Lauterbach und Frankfurt

NEUWIED. Tabellenplatz 2 soll wieder her – unjd die Chancen dafür stehen gut. Denn als Tebellen-Dritter haben die Neuwieder „Bären“ aktuell ein Spiel weniger bestritten als der Herforder EV, der am Freitagabend vorbeigezogen war. Zudem verbreiten die beiden nächsten Gegner des EHC „Die Bären“ Neuwied nicht gerade Angst und Schrecken.

So haben es die „Bären“ am Freitag, 11. Januar (20 Uhr), mit dem EHC Lauterbach zu tun, am Sonntag, 13. Januar (19 Uhr), dann mit der II. Mannschaft der Frankfurter Löwen, abermals daheim. Beide Gegner in der Tabelle weit abgeschlagen und haben kaum noch Chancen, sich als eine der acht besten Teams für die Play-Offs zu qualifizieren. Hochspannung bis zur Schlusssirene gab es derweil am vergangenen Sonntag, als die „Bären“ zum dritten Mal in der Saison die EG Diez-Limburg bezwangen. 6:5 lautet der Endstand, 1288 Zuschauer bedeuten zudem Saisonrekord in der Regionalliga. Die Rockets hatten spielerisch etwas mehr zu bieten, aber die Leidenschaft, mit der Neuwied kämpft, ist das entscheidende Mittel, das die „Bären“ triumphieren lässt. „Wir haben ein ausgeglichenes Spiel zwischen zwei starken Mannschaften auf hohem Niveau gesehen. Es wurde ja reichlich darüber philosophiert, was besser ist: zwischen den Jahren frei zu haben oder durchzuspielen. Ich denke, wir haben heute die Antwort gegeben – frei ist manchmal besser“, sah EHC-Trainer Daniel Benske eine Neuwieder Mannschaft, die in den Zweikämpfen sehr präsent agierte, früh am Gegenspieler war und im Schlussabschnitt noch etwas mehr zuzusetzen hatte. Vor allem im ersten Drittel verteidigten die Einheimischen beinahe wie aus dem Lehrbuch. Im Schlussabschnitt wurde die Benske-Truppe, nachdem Diez ausgeglichen hatte, wieder aktiver und eröffnete mit einem Unterzahltor von Martin Brabec neun furiose Schlussminuten. Nicht nur wegen des „Shorthanders“ spielte der EHC in numerischer Unterlegenheit großartig. Zehn Unterzahlsituationen – teilweise mit zwei Mann weniger – verteidigte Neuwied und behielt eine 100-Prozent-Quote im Penalty-Killing. Auch in dieser Disziplin lag ein Schlüssel zum Erfolg. Selbst gelangen dafür zwei Powerplaytore. Nach Brabecs 2:0 traf Frederic Hellmann in der 57. Minute zum 5:4, nachdem der überragende Smith – gefühlt mit 40 Minuten Eiszeit – egalisiert hatte (55.). Nur 25 Sekunden später narrte Brabec die EGDL-Hintermannschaft ein weiteres Mal (57.). Die Vorentscheidung? Jein. Weil die Rot-Weißen weiterhin reichlich Überzahl spielen durften. Aber auch den letzten Angriff des Vizemeisters von 2017/18 entschärfte der EHC.

Andernacher Kurier vom Mittwoch, 9. Januar 2019, Seite 7 (6 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 

<   Januar   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31