Lahn-Post D

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Der größte Pflegedienst des Landes braucht dringend Unterstützung

Pflegende Angehörige nehmen zu wenig Hilfe in Anspruch / Folge ist Überforderung und Krankheit

LIMBURG. Rund 2,5 Mio Menschen, meist Frauen, unterstützen und pflegen Angehörige in der häuslichen Umgebung. Oft haben sie ihre Arbeitszeit reduziert oder sogar ganz aufgegeben.

Viele von ihnen fühlen sich krank und überfordert. Kein Wunder, sind sie doch häufig mehr als 12 Stunden pro Tag im Einsatz. Das geht aus dem Pflegereport der Barmer-Krankenkasse hervor.

Stefan Schaaf, Geschäftsführer von der Home Instead Seniorenbetreuung Limburg, weiß aus seinem täglichen Geschäft, wie anstrengend die häusliche Pflege ist. Aber es gibt Möglichkeiten, wie sich Angehörige wieder eigene Freiräume schaffen können ohne die Pflegenden zu vernachlässigen. „Zu wenige Angehörige nehmen die Unterstützung der Pflegekasse in Anspruch. Ab Pflegegrad 2 stehen jedem Pflegebedürftigen Betreuungsleistungen im Gegenwert von knapp 4000 € pro Jahr von der Pflegekasse zur Verfügung.“

Die geschulten Betreuungskräfte kommen stundenweise ins Haus. Sie helfen im Haushalt, gehen einkaufen, begleiten zum Arzt oder beim Spaziergang. Viele sind auch geschult im Umgang mit demenziell veränderten Menschen. Wenn die Betreuungskräfte vor Ort sind, können sich pflegende Angehörige entspannen und ihre freie Zeit genießen. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt direkt zwischen dem Betreuungsdienst und der Pflegekasse.

Lahn-Post D vom Mittwoch, 19. Dezember 2018, Seite 4 (5 Views)

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