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Zuversichtlich in die Zukunft

Westerwälder Christdemokraten zum CDU-Bundesparteitag

HAMBURG/WESTERWALD. -hel-/-jac- Ein oftmals als „historisch“ bezeichneter Bundesparteitag der CDU erlebte am vorigen Wochenende in Hamburg das Ende einer Ära: Nach 18 Jahren gab Bundeskanzlerin Angela Merkel den Parteivorsitz ab, den sich Annegret Kramp-Karrenbauer hauchdünn mit 51,7 % der Stimmen in einer Stichwahl der 1001 Delegierten gegen Friedrich Merz sicherte.

Doch es ging nicht nur um Personalfragen, sondern auch um weitreichende Beschlüsse wie beispielsweise die komplette Abschaffung des Soli bis spätestens zum Jahr 2021, die Abschaffung der doppelten Beiträge in der Auszahlungsphase der privaten Altersvorsorge oder die verbesserte finanzielle Ausstattung der Bundeswehr. Von den Westerwälder Christdemokraten waren der Kreisvorsitzende Dr. Andreas Nick MdB, MdL Gabi Wieland, MdL Ralf Seekatz sowie Karl-Heinz Boll, Fraktionsvorsitzender der Hachenburger CDU, in Hamburg dabei.

Zuversichtlich zeigt sich Dr. Andreas Nick MdB nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Parteivorsitzenden. Seiner Einschätzung nach biete sie als neue Bundesvorsitzende die beste Gewähr für eine breit aufgestellte Volkspartei. Gefreut hat sich auch MdL Gabi Wieland: „Der Parteitag hat mich richtig stolz auf meine CDU gemacht. Drei brillante Kandidaten im fairen Wettstreit. Da wird Politik richtig spannend. Die Diskussionen haben gut getan.“ Bereits mit den ersten Aktivitäten nach der Wahl, so die Landtagsabgeordnete, habe Annegret Kramp-Karrenbauer deutlich gemacht, dass sie die unterschiedlichen Strömungen innerhalb einer Volkspartei einbinden will. Karl-Heinz Boll habe insbesondere aus weiten Teilen der CDU-Wählerschaft Zustimmung zu der in Hamburg getroffenen Entscheidung erfahren.

Dr. Andreas Nick MdB verweist darauf, dass die CDU auf Bundesebene mit der Wahl von Dr. Ralf Brinkhaus MdB zum Fraktionsvorsitzenden und von Annegret Kramp-Karrenbauer zur Bundesparteivorsitzenden eine sachliche und überzeugende Perspektive biete, die auch das Profil der CDU schärfen werde. „Mit dem Blick nach vorn werden wir gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Herausforderungen in den kommenden drei Jahren annehmen.“

Doch eines hat die Stichwahl beim Landesparteitag gezeigt: Bei der Neubesetzung des Parteivorsitzes war und ist die CDU geteilter Meinung. Auch innerhalb der Westerwälder Fraktion wird deutlich, dass die Einstellungen auseinander gehen. „Unter Kanzlerin Merkel ist die CDU in den letzten Jahren zu weit nach links gerutscht. Mit Friedrich Merz wäre die Partei wieder in die Mitte gerückt. Dies wäre auch zur Abgrenzung zur SPD und den Grünen gut gewesen“, äußert sich MdL Ralf Seekatz. „Im Vorfeld des Bundesparteitages bin ich von vielen Mitgliedern unserer Partei in dieser Haltung bestärkt worden. Leider hat Friedrich Merz es nicht geschafft“, führt er fort. Dennoch sei es jetzt wichtig, das demokratische Ergebnis zu akzeptieren und sich hinter Annegret Kramp-Karrenbauer zu stellen. Er sei sich sicher, dass sie bei dem knappen Ergebnis beide Parteiflügel einbinden wird.

Auf der kommunalen Ebene bereiten die Westerwälder Christdemokraten nun das inhaltliche und personelle Angebot für die Kommunalwahlen im Mai 2019 vor. Auch hier will die CDU den Bürgern ein überzeugendes Angebot machen.

Westerwald-Post Süd AW vom Samstag, 15. Dezember 2018, Seite 3 (47 Views)

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