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Saubere Energie vom günstigen Naturdach

Sonnenstrom-Erzeuger wachsen mit / Neues Schieferdach-System macht Sanierung schneller und einfacher

REGION. Auch ein Dach kommt in die Jahre: Nach 30 bis 50 Jahren sollte es neu eingedeckt werden. Ein neues Schieferdach-System lässt sich schnell und einfach installieren – und bringt auf elegante Art umweltfreundliche Sonnenenergie ins Haus.

Zurück zur Natur im besten Alter: Als die Tage des Ruhestandes immer näher rückten, begannen auch Paul und Irene S. mit der altersgerechten Sanierung des 35 Jahre alten Eigenheims in der Eifel. Im Fokus standen Heizung, Fenster, Treppen – und die Bäder. „Doch schnell haben wir gemerkt: Wenn wir schon mal dran sind und so lange wie möglich in unseren vier Wänden leben wollen, sollten wir mehr tun – beispielsweise auch unseren Strom selber produzieren und gleichzeitig die unansehnliche Dachfläche kaschieren.“ Als es um den Einbau der Photovoltaik-Elemente ging, winkte der Handwerker schnell ab: Die alten Asbest-Platten auf dem Dach durften für die Montage des Trägergerüstes auf keinen Fall angebohrt werden. Algen und Moos machten es unansehnlich, Bruchstellen und poröse Platten sogar gefährlich. „Es war also höchste Zeit, es fachgerecht zu entsorgen,“ erzählen die Hausbesitzer.

Schnelle Montage

Auf der Suche nach einer schnellen, modernen, umweltgerechten und gleichzeitig finanzierbaren Lösung für das Problemdach stießen sie auf ein neues Schieferdach-System. Der Clou dabei: Es verbindet finanziell erschwingliche natürliche Eleganz mit effizienter Energieerzeugung. Die Solarstromerzeuger verstecken sich dabei nahezu unsichtbar zwischen zeitlosen rechteckigen Design-Steinen aus den Tiefen der Natur. Das Schiefer-Solar-Dach ist dabei so schnell montiert wie nie zuvor ein Dach aus Naturstein: Die rechteckigen Steine werden einfach in einem Trägergerüst aus Metallprofilen und wasserableitenden Verbindern fixiert, die Solarpaneelen in einem Arbeitsgang vollflächig integriert.

Die Montage erfolgt ähnlich wie bei einem Dachziegel. Im ersten Schritt werden allerdings statt Holzlatten Metallprofile quer zu den Sparren montiert. Der Handwerker muss lediglich die erste Schiene am Fuß der Dachfläche exakt ausrichten – dann sorgen stabile Metallverbinder mit Edelstahl-Federklammern für den gleichbleibenden 31-Zentimeter-Abstand zwischen den Schienen. Final werden dann nur noch die Schiefersteine und die Solar-Paneele in der Halterung fixiert. Gegenüber der seit Jahrhunderten bekannten traditionellen Verlegtechnik für Schiefer ist das neue System für den Handwerker rund 70 % schneller zu installieren – und Bauherren sparen nicht nur Arbeitszeit, sondern durch eine geringere Überdeckung der Steine auch noch fast 50 % Material. „Entscheidend war für uns letztendlich die Kombination von Naturstein, Eleganz, Technik und Langlebigkeit, mit der wir das Haus noch einmal kräftig aufgewertet haben ohne ein Vermögen einzusetzen“, fasst es die Hausherrin zusammen. Die Elemente für das Solardach, so hat sie ausgerechnet, machen sich in acht bis zwölf Jahren – je nach Höhe des Eigenverbrauchs – von selbst bezahlt.

Das neue Schieferdach-System gilt als Meilenstein in der Entwicklung eines kostengünstigen wie langlebigen Naturdaches für Bauherren, die hohe Ansprüche an ein modernes Design haben, dafür aber nicht tief in die Tasche greifen wollen. „Wir kommen damit endlich in ein Preissegment, das Naturschiefer auch für schmalere Bau- und Ausbau-Budgets interessant macht,“ bringt es Rathscheck-Geschäftsleiter Frank Rummel auf den Punkt.

Schiefer wird immer beliebter

Schiefer – ein reines Naturprodukt und rund 400 Millionen Jahre alt – wird auch im Innenausbau dank seiner Robustheit und seines seidigen Schimmers immer beliebter. Riemchen und Fliesen für Wand und Boden verbinden moderne Eleganz mit einer natürlichen Note, Steine und Stufen sorgen im Garten für Wohlfühlatmosphäre: Kaum ein Gestein speichert die wärmenden Sonnenstrahlen tagsüber besser, um sie an kühleren Abenden wieder abzugeben. Diese Vorzüge erkannten schon die alten Römer, als sie auf den Schieferterrassen der Mosel im eher kühlen Deutschland den ersten Wein anbauten . . .

Auch die Sanierer Paul und Irene faszinierte der Kontakt mit dem langlebigen und pflegearmen Naturstein, der dem in die Jahre gekommenen Fertighaus einen völlig neuen und modernen Charakter verlieh: Die komplett sanierte Küche wurde jetzt ebenfalls mit großformatigen Schieferfliesen ausgestattet.

Infos zum neuen Rathscheck Dach-System unter www.schiefer.de. Kostenlose Broschüren und Bauherren-Beratung unter y (02651) 95 50.

Neuwied AW vom Samstag, 17. November 2018, Seite 9 (118 Views)

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