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Gipfeltreffen am Oberwerth

Rot-Weiß Koblenz will Verfolger Schott Mainz auf Distanz halten

KOBLENZ/ENGERS. -mas- Aufstiegsfavorit – kein allzu schwieriges Wort. Dennoch tun sich viele Vereine schwer damit. Zwei davon treffen nun am Samstag, 13. Oktober, aufeinander – dann wird um 14 Uhr im Stadion Oberwerth die Partie zwischen Spitzenreiter Rot-Weiß Koblenz und dem aktuell Dritten, Schott Mainz, angepfiffen.

Für die Koblenzer Vorstadtkicker ist die Regionalliga Zukunftsmusik – immerhin ist nach 12 Spieltagen noch niemand aufgestiegen. 31 von 36 möglichen Punkten ist jedoch eine Ausbeute, die bildlich gesprochen herausragend ist. Personelle Ausfälle steckt die Mannschaft auf bewundernswerte Art und Weise weg. So überzeugte Derrick Miles, der von der linken Mittelfeldseite kaum wegzudenken ist, auch in der Zentrale. Zudem könnten Dominik Schmidt, Nicola Meloni und Marcus Fritsch wieder vollwertige Optionen sein – Schmidt und Meloni standen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nur eingeschränkt zur Verfügung, Frisch wegen beruflicher Verpflichtungen.

Auf der anderen Seite Schott Mainz: Der Regionalliga-Absteiger hat nach wie vor eine Mannschaft am Start, die höchsten Oberliga-Anforderungen gerecht wird. Allerdings drückt der Schuh in der Defensive, wo Trainer Sascha Meeth auf mehrere Verteidiger verletzungsbedingt verzichten muss. Stark ist Schott bei Standards, was erst kürzlich der FV Engers zu spüren bekam, dem eine zweimalige Führung nicht zum Sieg reichte. Vorne soll Janek Ripplinger für die Tore sorgen, der vor seinem Wechsel nach Mainz vor zweieinhalb Jahren für Mülheim-Kärlich spielte.

Interessant auch das Duell der Trainer: Bei Schott Sascha Meeth, der mit seiner heißblütigen Art durchaus von seiner Mannschaft abzulenken versteht, wenn es nötig ist, und dann auch Diskussionen mit seinem Gegenüber und dem Schiedsrichter nicht aus dem Weg geht. Auf der anderen Seite mit Fatih Cift jemand, der Klartext spricht und keine halben Sachen duldet. Volldampf ist am Samstag garantiert!

Nicht minder langweilig dürfte die Partie des FV Engers am Samstag, 13. Oktober (16 Uhr), gegen die TSG Pfeddersheim werden, da auch der FVE hohes Tempo zu gehen vermag und oft bis in die Schlussminuten voll gefordert ist – das dürfte gegen die Rheinhessen, die mit 23 Punkten und Platz 4 eine starke Saison spielen, kaum anders sein.

Bliebe noch TuS Koblenz, nach zwei Mal Remis daheim beim saarländischen VfB Dillingen am Ball, Anstoß dort ist am Samstag, 13. Oktober, um 15.30 Uhr. Und wenngleich Trainer Anel Dzaka unlängst erst betonte, dass ihn aktuelle Serien nicht interessieren, so datiert die letzte Niederlage vom 31. August – seitdem blieb man in Liga und Pokal acht Mal in Folge ungeschlagen. Dies hätte der Trainer, wenn man es ihm vor Saisonbeginn angeboten hätte, mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschrieben. Das nächste Heimspiel der TuS: Am Samstag, 20. Oktober (17 Uhr), kommt Hertha Wiesbach.

Koblenz AW vom Samstag, 13. Oktober 2018, Seite 6 (21 Views)

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