Weißenthurmer Kurier

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Häufigere Starkregenereignisse: Wohin mit dem Wasser?

Verbandsgemeindewerke realisieren Maßnahmen zur Verbesserung der Kanalisation

VG WEISSENTHURM. Auch die Verbandsgemeinde Weißenthurm ist von stärker werdenden Niederschlägen betroffen. Die Starkregenereignisse Anfang Juli diesen Jahres haben bewiesen, dass moderne Entwässerungssysteme unverzichtbar sind, um Schäden durch überflutete Straßen und vollgelaufene Keller zu verringern.

Bereits 2016 haben sich die Verbandsgemeindewerke dieser Thematik angenommen und das gesamte Stadtgebiet von Mülheim-Kärlich durch ein Ingenieurbüro hydraulisch überprüfen lassen. Aus den Ergebnissen dieser Überprüfung, wurden entsprechende Vorkehrungen zur Verbesserung der Abflusssituation abgeleitet.

So wurden beispielsweise Maßnahmen in der Straße „Am Schlossgraben“ sowie in der „Koblenzer Straße“ in Mülheim-Kärlich umgesetzt. Seit dem vergangenen Jahr wird außerdem der Kanal sowie die Trinkwasserleitung in der „Bahnhofstraße“ für 1,1 Mio. € erneuert und vergrößert. „Mit dieser Maßnahme wird die gesamte Ortslage von Mülheim-Kärlich bei starken Regenfällen entlastet“, erläutert Werkleiter Markus Roth. Die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße sollen voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Auch in den nächsten Jahren werden die Verbandsgemeindewerke weiter investieren. Der Wirtschaftsplan 2019 sieht vor, die gesamten Regenläufe in der „Bachstraße“ auf den vorhandenen Bachkanal umzubinden sowie eine nicht leistungsfähige Kanalhaltung auszutauschen. Hierdurch werden rund 5000 Kubikmeter Straßenfläche vom Mischwasserkanal in der Bachstraße abgehängt. Die Kosten dieser Maßnahme werden sich auf circa 100 000 € belaufen.

Weiterhin soll in den Jahren 2019/2020 in der „Bassenheimer Straße“ auf der Höhe des Parkplatzes am Friedhof für circa 300 000 € ein sogenannter Stauraumkanal mit 130 Kubikmetern Speichervolumen errichtet werden. Die größte derzeit geplante Maßnahme für die Jahre 2020/2021 ist die Errichtung eines zusätzlichen Speicherbeckens im Gewerbepark Mülheim-Kärlich mit rund 2500 Kubikmetern Speichervolumen und einer geschätzten Bausumme von 2,5 Mio. €.

In Zusammenarbeit mit den Städten und Ortsgemeinden wird aktuell untersucht, wie große Außengebiete, welche das Niederschlagswasser in die Kanalisation einleiten, entsprechend von der Kanalisation abgehängt werden können. Darüber hinaus wird die Erstellung von örtlichen Hochwasserschutzkonzepten für Starkregenereignisse angestrebt, mit dem Ziel potenzielle Schäden zu vermindern.

„Wir werden uns auch zukünftig dieser Thematik annehmen und sukzessive weitere Maßnahmen in der gesamten Verbandsgemeinde Weißenthurm umsetzen. Besonders wichtig ist uns dabei, dass sich die Abwassergebühren für die Bürger nach wie vor nicht erhöhen“, betont VG-Bürgermeister Thomas Przybylla.

Weißenthurmer Kurier vom Mittwoch, 26. September 2018, Seite 3 (23 Views)

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