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Andernach wird wieder

zu einer großen Partymeile

Riesenrad, rasante Karussels und fliegende Händler prägen die Festmeile ab Freitag

ANDERNACH. -com- Der Michelsmarkt in Andernach gehört zu einer der beliebtesten und größten Volksfeste im nördlichen Rheinland-Pfalz. Die Andernacher und Gäste von nah und fern können vom 28. September bis zum 3. Oktober das bunte Kirmestreiben mit mehr als 200 Händlern genießen.

Bunte Lichter, Marktstände, Getränke und viele Köstlichkeiten locken in das Herz der Stadt Andernach. Von Freitag, 28. September, bis Mittwoch, 3. Oktober, ist das traditionelle Volksfest wieder das Highlight der Bäckerjungenstadt.

Tradition seit mehr als 600 Jahren

Märkte haben für Andernach als Hafen- und Handelsort immer schon ein zentraler Rolle gespielt. Neben den Wochenmärkten waren die großen Jahrmärkte eine Möglichkeit, dass Händler und Handwerker in der Stadt zusammenkommen, um ihre Waren anzubieten. Insgesamt vier dieser Jahrmärkte fanden über das Jahr verteilt statt, davon ist der Michelsmarkt am 29. September die letzte Möglichkeit für Händler gewesen ihre Waren für das Jahr anzubieten.

Bis heute hat nur der Michelsmarkt die Jahrhunderte überdauert. Erstmals erwähnt wird er in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs und Kurfürsten Friedrich III. von Saarwerden aus dem Jahre 1407. In dieser Urkunde gestattet der Kurfürst den Andernachern sieben Tage lang Jahrmarkt abzuhalten und zwar am 29. September (drei Tage vorher und drei danach). 600 Jahre später hat sich dieser überregionale Markt zu einer besonderen Attraktion entwickelt und ist aus dem Kalender der Andernacher nicht mehr wegzudenken.

Riesenrad als Symbol für das große Fest

Auf eine Besonderheit können sich alle Besucher wieder freuen in diesem Jahr: „Wir sind froh, dass wir in diesem Jahr das ,Grand Soleil' gewinnen konnten“, führt Oberbürgermeister Achim Hütten aus – und wenn die Rede von „Grand Soleil“ ist, dann ist die große leuchtende Sonne in Form eines Riesenrades gemeint. Das konnte die Stadt in diesem Jahr platzieren und ist damit stolz ein 50 Meter hohes „Wahrzeichen“ für das Fest zu gewinnen. „Alle vorbeifahrenden in den Zügen werden so schon von weitem sehen ,Hier ist was los in Andernach'“, führt Hütten weiter aus. Das Riesenrad ziert auch die aktuellen Aufkleber zum Michelsmarkt, die eine Silhouette der Stadt zeigen.

Wenn Altes mit Neuem zusammenkommt

Wie in jedem Jahr wird durch die lange Vorplanung wieder ein besonderes Fest auf die Beine gestellt, das an Tradition festhält und gleichzeitig jedes Jahr Neuerungen mit sich bringt. So erklärt Paul Schmitz zum Beispiel: „Wir haben uns die Kritiken zu Herzen genommen und den Marktplatz anders aufgestellt. Der Autoscooter ist etwas weiter links gesetzt, damit noch Platz ist für Kinderfahrgeschäfte.“ Denn auch die sollen keinesfalls zu kurz kommen. Genauso scheint dem verkaufsoffenen Sonntag nichts im Wege zu stehen. „Wir sind außerdem immer im Kontakt mit Verdi“, erklärt Hütten hierzu. Wie in jedem Jahr wird auch der 45. Michelsmarkt der Künste im Historischen Rathaus wieder Kunstliebhaber während der Festtage begeistern.

Zahlreiche Parkflächen geöffnet

70 000 Besucher erwartet die Stadt, wenn das Wetter mitspielt. Auch wenn das Parken in der Innenstadt nicht möglich ist, können die Gäste auf unterschiedlichen Flächen Parkmöglichkeiten finden.

St. Thomas Realschule Plus (Salentinstraße 1 a)

Geschwister-Scholl Realschule (Einfahrt über Aktienstraße)

LVA (Breitestraße 10)

Weitere Infos online auf: www.andernach.de.

Weißenthurmer Kurier vom Mittwoch, 26. September 2018, Seite 10 (103 Views)

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