Koblenzer Schängel

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Kopfschmerzen: der üble Brummschädel

-von Dr. Thomas Klose-

Dass eine Wetterfront heranzieht, erkennen die einen an den Wolken, die anderen an Kopfschmerzen. Etwa jeder Dritte hierzulande gibt an, an Wetterfühligkeit zu leiden. Es ist nicht genau bekannt, wie das Wetter den menschlichen Organismus beeinflusst. Vermutet wird, dass gewisse Personen wetterbedingte Druck- und Temperaturänderungen besonders sensibel wahrnehmen und ihr Körper mehr Mühe hat, sich auf solche Veränderungen einzustellen.

Es gibt verschiedene Typen von Kopfschmerzen. Der häufigste ist der Spannungskopfschmerz. Etwa 70 % der Menschen leiden daran. Diese Kopfschmerzen treten beidseitig auf und haben einen drückend-ziehenden Charakter. Es sind leichte bis mittelstarke Schmerzen, die sich bei körperlicher Aktivität nicht verstärken.

Im Gegensatz dazu verschlimmern sich die nur einseitig auftretenden Kopfschmerzen bei Migräne in Bewegung. Die Schmerzen sind stark pulsierend oder pochend. Eine Migräneattacke wird häufig von Überempfindlichkeit auf Geräusche, Gerüche oder Licht sowie Übelkeit und Erbrechen begleitet. An Migräne leiden etwa 10 % der Menschen. Etwa jeder zehnte Migränepatient erlebt vor der eigentlichen Kopfschmerzattacke eine so genannte Aura (Vorankündigung) mit Seh- oder Sprechstörung, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln oder Taubheitsgefühl an Armen oder Beinen.

Eine seltene, aber sehr schmerzhafte Kopfweh-Art ist der Cluster-Kopfschmerz. Diese Schmerzen sind einseitig, stets auf derselben Seite im Schläfen- und Augenbereich und extrem intensiv. Die Attacken sind so quälend, dass manche Betroffene den Freitod als einzigen Ausweg gesehen haben.

Die Erkrankungshäufigkeit des Cluster-Kopfschmerzes in der Gesamtbevölkerung beträgt ca. 1 %. Die Schmerzen treten in Serien auf, daher auch der englische Begriff „Cluster“ für „Anhäufung“.

Wie kann man die Kopfschmerzen behandeln?

Leichtes Kopfweh verschwindet meist von alleine, ohne Einnahme von Medikamenten. Heftige Kopfschmerzen können einen so stark beeinträchtigen, dass Schmerzmittel wie Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure nötig sind. Bei Migräne helfen Triptane und Mittel gegen Übelkeit.

In seltenen Fällen sind Kopfschmerzen ein Zeichen für eine lebensbedrohliche Situation und müssen sofort ärztlich abgeklärt werden. Warnsignale sind Verwirrtheit oder Sprechstörungen, Seh- oder Gefühlsstörungen, Gehstörungen, Fieber und Nackensteifigkeit oder Kopfschmerzen am Morgen mit schwallartigem Erbrechen ohne Übelkeit.

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Koblenzer Schängel vom Mittwoch, 29. August 2018, Seite 2 (42 Views)

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