Westerwaldpost Süd

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Anfang August sind die ersten Bewohner eingezogen

Selters freut sich über die Eröffnung des Seniorenzentrum St. Franziskus / Am Wochenende war „Tag der offenen Tür“

SELTERS. -ifd- Es ist vollbracht: Anfang August ist das Seniorenzentrum St. Franziskus in Selters in Betrieb gegangen. Die ersten Bewohner sind eingezogen und füllen den hellen, modernen Neubau mit Leben. Christiane Kröfges, die Einrichtungsleiterin freut sich auf die vielen, spannenden Aufgaben, die nun vor ihr liegen. Am vergangenen Wochenende war die offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür, die zahlreiche Interessenten nutzten, um sich über das Betreuungsangebot und das Haus selber zu informieren.

Es ist ein helles, freundliches und einladendes Gebäude am Stadtrand von Selters Richtung Goddert, das künftig 85 älteren und demenziell veränderten Menschen ein Zuhause bieten wird. Ein Zuhause, deutlich vom christlichen Glauben geprägt, da von der Katharina-Kasper-Gruppe aus Dernbach betrieben. Das Seniorenzentrum St. Franziskus bietet auf einer Gesamtfläche von 6700 Quadratmetern Einzelzimmer zur vollstationären Pflege und etwa 30 Plätze für demenziell veränderte Menschen. Im Obergeschoss des Gebäudes stehen 13 Einzel- und Doppelapartments für Service-Wohnen zur Verfügung.

Die Geschäftsführerin der Katharina Kasper Via Salus GmbH, Elisabeth Disteldorf, übernahm nach einem ökumenischen Gottesdienst, den der katholische Pastoralreferent Andreas Kratz und der evangelische Pfarrer Peter Boucsein zelebrierten, die Begrüßung der Gäste. Sie sieht unsere Gesellschaft auf dem Weg des langen Lebens. Ein Geschenk, das mit zunehmendem Alter für viele jedoch mit gesundheitlichen Einschränkungen und chronischen Beschwerden geprägt sei. Auch sie weiß um den steigenden Pflegebedarf und fehlenden Fachkräften. Mit dem Seniorenzentrum St. Franziskus hat die Katharina-Kasper-Gruppe in Selters ein weiteres Angebot der pflegerischen Versorgungskette verwirklicht.

Das Haus wird unter dem Motto „Mitten im Quartier“ betrieben. Es soll zeigen, dass dem Betreiber eine gute Vernetzung und Kommunikation zu Vereinen, Organisationen, Schulen, Kindergärten und Kommunen wichtig ist. Die ersten Grundsteine scheinen dazu bereits gelegt, denn der Verbandsgemeindebürgermeister Klaus Müller und der Beigeordnete der Stadt Selters, Hanno Steindorf, gratulierten nicht nur zur Eröffnung. Für sie ist die Einrichtung eine Bereicherung für die Region, die das infrastrukturelle Angebot von Selters weiter abrundet. Steindorf unterstrich dies mit einem kleinen persönlichen Erfahrungsbericht.

Schwester Simone Weber, Provinzoberin der Armen Dienstmägde Jesu Christi, hat den Werdegang der Einrichtung vom Spatenstich bis zur Eröffnung sehr aufmerksam verfolgt. Sie sieht das Seniorenzentrum St. Franziskus am Ziel eines Weges angekommen, den alle gemeinsam mit gegenseitiger Unterstützung verfolgt haben. Ein guter Weg, sagte auch Mark Uhmeier, Geschäftsführer der WI-IMMOGroup, und Investor der Einrichtung. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 14,5 Millionen Euro. Uhmeier lobte vor allem die problemlose, wenn auch manchmal stressige, Bauzeit.

Die ist auch Christiane Kröfges, der Einrichtungsleiterin, noch in lebhafter Erinnerung. Das Kölsche Mädchen, das sich nach eigenen Worten ausgesprochen wohl im Land der „Basaltköppe“ fühlt, hatte in den vergangenen 16 Monaten einige Herausforderungen meistern müssen. Sie bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Firmen, ihrer Familie, ihren Freunden, Kollegen und Mitarbeitern für die tatkräftige und hilfreiche Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön schickte sie in Richtung von Elisabeth Disteldorf für das, in sie gesetzte, Vertrauen. Und zeigt es gleich auch mal: Kröfges sprudelt vor Ideen, wie sie künftig das Seniorenzentrum St. Franziskus zu einem Treffpunkt für Menschen machen will.

Westerwaldpost Süd vom Mittwoch, 22. August 2018, Seite 10 (45 Views)

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