Neuwieder Rundschau

Wählen Sie hier das Datum aus, um sich eine Ausgabe von LokalAnzeiger oder AM WOCHENENDE anzusehen

Das E-Paper-Archiv von LokalAnzeiger und AM WOCHENENDE

Wählen Sie hier die Ausgabe, die Sie gerne lesen möchten und bestimmen Sie den Erscheinungstag. Oder stöbern Sie einfach in der Übersicht. Viel Spaß!

 

144 neue Wohnungen sollen entstehen

Bürger zeigen sich bei Infoveranstaltung wenig erfreut

HEDDESDORF. -es- Auf einem rund zwei Hektar großen Gebiet südlich der Buswendeanlage an der Erich-Kästner-Straße und zwischen Ludwig-Erhard- und der Kinzigschule auf dem Heddesdorfer Berg soll das neue Wohngebiet „Obere Mitte Heddesdorfer Berg“ mit 144 Wohneinheiten entstehen. Die Stadt Neuwied hat kürzlich interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung, bei der die Entwürfe hierfür vorstellt wurden, eingeladen.

Mehr als 120 Bürger kamen, um sich die Pläne für das Areal oberhalb des geplanten Norma-Marktes anzuhören. Der Bau von insgesamt acht Gebäuden ist angedacht, zwei werden von der GSG, sechs von der Horst Schenk Projektentwicklung gebaut. Das Neubaugebiet soll für den Verkehr von Norden über die Erich-Kästner-Straße erschlossen werden.

Die GSG plant auf dem kleineren Teil des Areals zwei moderne Stadthäuser, die über vier Geschosse und ein Staffelgeschoss verfügen werden. 34 barrierefreie Mietwohnungen, die Größen von 38 bis 85 Quadratmetern haben werden, werden darin untergebracht. 20 Carports, 22 Parkplätze und ein Spielplatz sind ebenfalls angedacht.

Die Horst Schenk Projektentwicklung plant insgesamt 110 barrierefreie Eigentumswohnungen verteilt auf sechs Gebäude, die über drei Geschosse und ein Staffelgeschoss verfügen werden. Neben drei Spielplätzen sollen auch 71 Pkw-Stellplätze, 33 Carports und eine Tiefgarage mit 34 Plätzen entstehen. Rund um die Gebäude sollen auf 40 000 Quadartmetern Grünflächen erhalten bleiben. In einem der Gebäude könnte auch ein Seniorenheim entstehen, in dem Gemeinschaftsräume von den Eigentümern der anderen Wohnungen nutzen könnten.

Da der Boden im Gebiet nicht sickerungsfähig ist, werden Rückhaltebecken errichtet, um das Wasser in kleineren Mengen in den Kanal ableiten zu können.

Einige der anwesenden Bürger zeigten sich bei der Vorstellung der Pläne wenig erfreut. Besonders die Verkehrs- und Lärmbelastung wurde von den Anwohnern thematisiert. Diese sei bereits jetzt durch die Schüler der benachbarten Schulen zu bestimmten Uhrzeiten außerhalb der Ferien sehr hoch. Bewohner der Erich-Kästner-Straße störte zudem die Höhe der geplanten Gebäude, die errichtet werden sollen. Dies sei aus vorherigen Planungen nicht ersichtlich gewesen.

Die Vertreter der Stadt betonten allerdings, dass auf dem Areal immer die Schaffung von verdichtetem Wohnraum geplant gewesen sei und die Schaffung von Wohnraum in Neuwied aktuell dringend erforderlich sei.

Bis die Gebäude tatsächlich gebaut werden, wird noch einige Zeit vergehen. noch bis Mittwoch, 22. August, können Bürger schriftlich Eingaben zu der geplanten Wohnbebauung machen. Im Anschluss werden die Träger der öffentlichen Belange gehört und die Planung anschließend in der Stadtverwaltung offengelegt. Dann können die Bürger erneut Wünsche und Anregungen schriftlich bei der Stadt einreichen. Erst dann wird die Planung dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt.

Einen Eindruck von der Planung erhält man auf www.neuwied.de/7524.html.

Neuwieder Rundschau vom Mittwoch, 15. August 2018, Seite 3 (187 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 

<   August   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31