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SWN: E-Mobilität, Photovoltaik und Effizienz

Herschbach: Wir wollen Motor der Veränderung sein

NEUWIED. Saubere Energie, bezahlbare Energie, effiziente Energie: Die Stadtwerke Neuwied (SWN) wollen weiterhin Motor für die Energiewende in der Deichstadt sein.

Während andere Versorger von den Kunden einen Aufschlag für Ökostrom verlangen, haben die SWN längst komplett umgestellt – ohne Aufpreis. Der stammt hauptsächlich aus Wasserkraftwerken: „Diese Energie hat sich neben Wind, Biomasse, Photovoltaik und Erdwärme besonders bewährt, ist mittlerweile relativ günstig im Vergleich zu anderen regenerativen Energien“, sagt Andrea Haupt, Geschäftsfeldleiterin der SWN.

Im Fuhrpark der Hafenstraße sind bereits 16 rein stromgetriebene Fahrzeuge und ein Hybrid unterwegs. Und es sollen mehr werden. Die SBN haben schon einen E-Sauger in Betrieb, um innerstädtisch ruhiger für saubere Straßen und Plätze zu sorgen. Erstmals wurde auch ein Förderantrag für zwei Kleintransporter gestellt, um damit künftig die Abfalleimer in der Innenstadt und den Ortsteilen zu leeren.

Das Netz an Ladesäulen wird weiter ausgebaut. An drei Stellen, Mini-ZOB, vor dem Mediamarkt und an der Deichwelle, stehen insgesamt zwölf Ladeplätze zur Verfügung.

Wer unabhängig Strom tanken möchte, tut dies zu Hause: Dort kann sich jeder die sogenannte „Wallbox“ mit passender Ladeleistung zu vergünstigten Konditionen installieren lassen. E-Mobilität wird für Betriebe, die im Umkreis tätig sind, oder als Zweitwagen im Haushalt zu einer echten – und günstigen – Alternative, denn die Betriebskosten sind sehr gering.

Unsicher waren viele Verbraucher, ob sich die Investition und Installation einer Photovoltaikanlage lohnt. Ein neues Pachtmodell hilft bei der Entscheidung, selbst Ökostrom zu produzieren: „Wir übernehmen die Finanzierung und den Einbau für Anlagen bis maximal zehn Kilowatt Spitzenleistung, bei denen der Eigenstromverbrauch von der EEG-Umlage befreit ist. Der Bürger pachtet die Solarstromanlage und bezahlt dafür während der 18-jährigen Pachtdauer eine garantiert gleichbleibende, monatliche Pacht“, so Andrea Haupt. Der Solarstrom wird im Haus verbraucht. Was nicht benötigt wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Wenn die Sonne nicht ausreicht, bezieht der Pächter den Ökostrom der Stadtwerke.

Der Dritte Baustein ist ein Rundum-sorglos-Paket für eine neue Heizung. Anstatt mehrere tausend Euro auf einen Schlag investieren zu müssen, gibt es die neue Heizung im Mietmodell mehr als zehn oder 15 Jahre: „Wir kümmern uns um Aus- und Einbau, um Wartung und Instandhaltung“, sagt Energieexpertin Haupt. „Das Modell ist besonders attraktiv, denn die Beträge sind überschaubar, der Kunde spart deutlich an Heizkosten – und muss sich um nichts kümmern.“

Infos: www.nrgiewen.de

Neuwied AW vom Samstag, 17. Februar 2018, Seite 14 (23 Views)

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