Mülheim-Kärlich AW

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Auf gemütlicher Landpartie in der Ville

Leichte Frühlingstour zu Wasserburgen und Herrenhäusern vor den Toren Bonns

Mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen können auch die Räder wieder aus dem Winterschlaf erweckt werden. Landlustidylle und Panoramablicke vereint die leichte Radtour am Villehang entlang. Vor den Toren Bonns geht es entlang von Pferdekoppeln, Streuobstwiesen und vielen Gehöften in den Kottenforst und zu Wasserburgen und Herrenhäusern.

Wir starten auf dem Veltenplatz in Heimerzheim (P1). Beim Café Amorini biegen wir rechts zur Swist ab, der wir stadtauswärts folgen. Die Swist ist mit 43,6 km einer der längsten Bäche Deutschlands. An ihr reiht sich wie an einer Perlenkette Wasserburg an Wasserburg, wobei sich nahezu alle in Privatbesitz befinden. Zunächst erreichen wir auf einer Allee die von Wiesen, Äckern und Obstbäumen eingerahmte Burg Kriegshoven, bevor wir über die freie Feldfläche hinweg die Ortschaft Rösberg ansteuern. Heftiger Seiten- und Gegenwind kann auf dieser Passage tückisch sein, deshalb empfiehlt sich ein Schönwetter-Tag für die Tour.

In Rösberg erwartet uns ein besonderes Wohndomizil, der weithin sichtbare Wasserturm Rösberg. Der weiße Turm mit Außenwendeltreppe wurde 1919 von den Briten erbaut und versorgte bis in die 1970er Jahre Rösberg mit Trinkwasser.

Bei Schloss Rösberg erreichen wir den Villehang und biegen rechts ab. Wir rollen an der Hangkante entlang weiter und kommen zur Burgruine Hemmerich, die trotz ihrer Baufälligkeit einen guten Eindruck von der ehemaligen Pracht des Gebäudes vermittelt. Unsere Route deckt sich in diesem Abschnitt teilweise mit dem Römerkanal-Wanderweg und der Wasserburgen-Radroute. Bei guter Sicht können wir den herrlichen Blick ins Rheintal genießen.

Am Ortsrand von Brenig sticht der Wasserturm ins Auge. Er wurde 1907 errichtet und war bis 1957 in Betrieb. In den 1990er Jahren wurde er mit einer drehbaren Plattform und gläsernen Kuppel umgebaut. Der Besuch bei RadTour lohnt sich schon wegen der Rundum-Aussicht von der Kuppel des Wasserturms. Nächster Höhepunkt ist der Aussichtsturm Bornheim-Botzdorf, „Fietzeks Weitsicht“ genannt.

Auf dem herrlichen Weg kommen wir unterhalb des „Heimatblicks“ zum jüdischen Friedhof von Alfter. Rechts davon führt der Friedensweg mit zehn Gebotssteinen zu einer Christusstatue. Nach dem Parkplatz Lohhecke verabschieden wir uns oberhalb von Oedekoven von der Landlustidylle des Vorgebirges und biegen in den Kottenforst ab. Nach dem Staatsforst liegt vor uns die Ebene der Ville mit der Eifel am Horizont. Am Ortseingang lohnt sich ein noch Abstecher zur Burg Heimerzheim, die sich seit sechs Generationen im Familienbesitz der Freiherrn von Boeselager befindet. Die Parkanlage ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Buchtipp: Traumtouren E-Bike & Bike, Bände 1 bis 3, je 15 perfekt ausgearbeitete Sonntagstouren für Genießer mit vielen Einkehr-Tipps und Infos zu lohnenden Zwischenstopps sowie einfacher Anbindung an die App „traumtouren“ zur Navigation unterwegs, jeder Band 14,95 €. www.ideemediashop.de

Touristinfo: Rhein-Voreifel Touristik, Rathausstraße 34, 53343 Wachtberg, y (0228) 9544-100 und -139, www. rhein-voreifel-touristik.de

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Mülheim-Kärlich AW vom Samstag, 10. Februar 2018, Seite 11 (6 Views)

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