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Zukunftsinitiative: Regionale Infrastruktur stärken

Verbandsgemeinde Weißenthurm erhält Förderung durch das Land

VG WEISSENTHURM. In der Mainzer Staatskanzlei fand die Auftaktveranstaltung zur zweiten Runde der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ (SKSL²) des Landes Rheinland-Pfalz statt, an der auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Georg Hollmann, teilnahm.

Ziel der Projektteilnehmer zusammen mit der Landesregierung ist es, gute Lebensbedingungen in den Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz zu garantieren.

Mit der zu Beginn des Jahres 2014 gestarteten Zukunftsinitiative erprobte das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz bis zum Sommer 2016 gemeinsam mit damals 13 Verbandsgemeinden, wie interkommunale Zusammenarbeit praktisch funktionieren kann und Akteure vor Ort verstärkt in Entwicklungsprojekte eingebunden werden können. Ministerpräsidentin Malu Dreyer erinnerte im Rahmen der Auftaktveranstaltung an die Erfolgsprojekte aus der ersten Runde der Zukunftsinitiative.

Im Rahmen der Fortschreibung der Maßnahmen „SKSL²“ werden die Kommunen links und rechts des Rheins zwischen Koblenz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen (Verbandsgemeinden Weißenthurm, Vallendar, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel und Bad Breisig sowie die Städte Bendorf, Neuwied, Remagen, Sinzig und Andernach) gefördert und ein sogenanntes „Städtenetz“ bilden.

Gemeinsam für eine starke Vernetzung

„In Zeiten des demografischen und digitalen Wandels, gesellschaftlicher Umbrüche und neuer globaler Herausforderungen müssen sich auch die Kommunen in Rheinland-Pfalz zukunftsfest als attraktive Standorte aufstellen. Die interkommunale Kooperation bietet ihnen gute Voraussetzungen dafür.

Die Kommunen verbessern so gemeinsam ihre Standortqualität und vermeiden gleichzeitig ineffiziente Insellösungen. Themen wie Siedlungsentwicklung oder Mobilität lassen sich im Verbund zielführender entwickeln“, so Innenminister Roger Lewentz.

Bis Ende 2021 können die elf Rheinkommunen die Chance der interkommunalen Kooperation nutzen und gemeinsam Strukturen und Netzwerke ausbauen sowie Umsetzungsstrategien entwickeln, die es den Kommunalverwaltungen und den lokalen Akteuren ermöglichen, die Kommunen in ihrer Region zukunftsgerichtet aufzustellen. Hierbei werden die Kommunen von dem Fachplanungsbüro SWECO GmbH aus Koblenz begleitet. Bürgermeister Georg Hollmann zeigt sich erfreut über die Förderung des Landes in Höhe von insgesamt 855 000 €.

„Die Aufnahme in dieses Programm ist für die Verbandsgemeinde Weißenthurm von hoher Bedeutung, um auch zukünftig die regionale Infrastruktur nachhaltig auszubauen. Gleichzeitig unterstützt es die Vernetzung der Kommunen im Unteren Mittelrheintal“, so Hollmann.

Mülheim-Kärlich AW vom Samstag, 3. Februar 2018, Seite 1 (30 Views)

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