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Land unter nach starken Regenfällen

KREIS NEUWIED. -mabe- Nasse Füße gab es am Wochenende gleich an mehreren Stellen im Kreis Neuwied. Die Regenfälle der vergangenen Wochen haben Rhein und Mosel und seine Nebenflüsse, Lahn und Wied stark ansteigen lassen. Waren am vergangenen Samstag die ersten Uferpromenaden überspült, hatte einen Tag später schon die Enten die Straße für sich allein. An Rhein und Mosel sind die Hochwassermeldehöhen überschritten worden. In Leutesdorf stand die Rheinstraße unter Wasser (linkes Foto). Während der Fisch, ein Spielgerät auf dem Spielplatz direkt am Rhein, im Wasser schwimmen konnte und stand das Wasser bis zum Eingang der Jugendherberge. In der Verbandsgemeinde Asbach war die Feuerwehr seit den Morgenstunden des Samstages unterwegs und kontrollierte regelmäßig alle markanten Punkte entlang der Wied und die Nebenflüsse. Verschiedene Bereiche, wie der Campingplatz und die Wiesen am Bürgerhaus in Neustadt standen da bereits unter Wasser. Auch so mancher Spaziergang entlang der Wied konnte aufgrund des über die Ufer getretene Wassers nicht fortgeführt werden (rechts Foto). Ebenfalls betroffen waren weitere Gebiete entlang des gesamten Wiedtals. So musste auch die L 255 zwischen Datzeroth und Neiderbreitbach gesperrt werden, da diese überflutet wurde. Auch in anderen Ortschaften, wie in Roßbach, waren einige Straßen nicht gut zu befahren. Während der Wasserstand der Mosel am Pegel in Trier seinen vorläufigen Höchstwert mit 6,61 Metern am Samstagabend erreicht hatte und die Mosel nun erst mal sinkt, war die Tendenz beim Rhein zunächst weiter steigend. Das war auch der Grund für die Bereitschaft der Neuwieder Feuerwehr, das erste Deichtor an der Pfarrstraße zu schließen. In der Nähe des Pegelturms ist die tiefste Stelle und ein Wasserstand von 6 Metern am Pegel Andernach, war für die Neuwieder Feuerwehr Anlass, die Deichtore zu schließen. Das Hochwassermeldezentrum in Mainz meldete, dass der Wasserstand für den Rhein wieder sinken soll. Foto: Marlies Becker(1)/Schöneberg(1)


Rhein-Wied Kurier vom Mittwoch, 20. März 2019, Seite 1