© VFA Koblenz 

Akut aufstiegsgefährdet . . .

Rot-Weiß bleibt Spitze, TuS 2019 ungeschlagen, FV Engers nun Dritter

REGION. -mas- Mittel- und langfristig ist Erfolg kein Zufall, sondern die Konsequenz harter Arbeit. Manchmal aber bedeutet das, sich mit Fragen auseinandersetzen müssen, die man nicht erwartet hatte. Aktuell jedenfalls ist in der Fußball-Oberliga der FV Engers aufstiegsbedroht, Rot-Weiß Koblenz sogar sehr.

Denn aus Sicht der Rot-Weißen lief das vergangenen Wochenende sportlich betrachtet perfekt: Fast alle Verfolger – dazu gleich noch mehr – hatten Federn gelassen, man selbst löste die Heimaufgabe gegen Hertha Wiesbach ohne große Probleme und hat nun 9 Punkte Vorsprung auf Platz 2. Sein Saisondebüt gegen die Saarländer feierte der japanische Neuzugang Keigo Moriyasu, dessen Spielgenehmigung mit Verspätung erteilt wurde, und der nach einem gegnerischen Eigentor das 2:0 erzielte, ehe Derrick Miles mit den 3:0 den Deckel draufsetzte. Bitter jedoch: Im Training hatte Verteidiger Dominik Schmidt einen Kieferbruch erlitten, was noch mehrere Woche Zwangspause bedeutet. Dass im Jahr 2019 bei drei Siegen drei Mal die Null stand, lag sicher auch daran, dass die bisherigen Gegner in der unteren Tabellenhälfte zu finden sind. Drei ganz wichtige Punkte stehen nun im Topspiel des Zweiten gegen den Ersten auf dem Spiel: Rot-Weiß gastiert am Samstag, 16. März (14.30 Uhr), in Völklingen.

Jene Völklinger waren am vergangenen Samstag beim FV Engers zu Gast. Mit einem 1:0-Erfolg (Tor: Sören Klappert) baute der FVE seine Serie auf nun ebenfalls drei Siege im Jahr 2019 – und alle ohne Gegentor! – aus und sprang auf Tabellenplatz 3. Die 40-Punkte-Marke ist geknackt und Trainer Sascha Watzlawik wird mutig: So lange wie möglich will man weiterhin oben mitspielen. Das heißt natürlich, dass man auch im Auswärtsspiel beim TSV Emmelshausen (Sa., 16. März, 17.30 Uhr) einen Sieg anpeilt.

Mit 8 Punkten aus 4 Spielen ist auch TuS Koblenz noch ungeschlagen. Das 1:1 bei Schott Mainz betrachtete Trainer Anel Dzaka als Punktgewinn, wenngleich nach dem Führungstreffer durch Alen Muharemi der Ex-Mülheim-Kärlicher Janek Ripplinger in der 69. Minute den Ausgleich besorgt hatte. Dzaka hatte dabei auf den verletzten Ugur Dündar verzichten müssen und zwei Mal verletzungsbedingt auswechseln müssen: Leutrim Kabashi verdrehte sich das Knie, Muharemi verließ angeschlagen das Feld. Inwiefern beide am Sonntag, 17. März (14 Uhr), gegen Pfeddersheim wieder mitmischen können, bleibt abzuwarten. Nach zwei Mal Remis muss ein Sieg her, um die Tuchfühlung zu den Rängen 1 und 2 nicht zu verlieren.

Aktuell besteht ein Sechskampf um Rang 2, an dem neben Völklingen (2.), Engers (3.), der TuS (5.), Pfeddersheim (6.) und Schott Mainz (7.) auch TuS Mechtersheim beteiligt ist. Aus diesem Sextett hatte am vergangenen Wochenende einzig Engers einen Dreier eingefahren. Mit Kaiserslautern II und Trier rangieren zwei Favoriten lediglich auf den Plätzen 8 und 9.


Koblenzer Schängel vom Mittwoch, 13. März 2019, Seite 13